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Verdi ruft zu Warnstreiks in der Druckindustrie auf

Keine Einigung nach dritter Verhandlungsrunde

Nachdem die Tarifverhandlungen für die 170.000 Beschäftigten der Druckindustrie auch in der dritten Runde zu keiner Einigung geführt haben, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) zu Warnstreiks aufgerufen. Demnach sollen noch heute mehrere Hundert Beschäftigte in den Ausstand treten. Verdi will damit nach eigenen Angaben den Druck auf den Bundesverband Druck und Medien (BVDM) erhöhen, der in der laufenden Tarifauseinandersetzung nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter bisher »noch kein akzeptables Angebot« gemacht habe. »Die Arbeitgeber wollen die Wirtschaftskrise missbrauchen, um die Beschäftigten von der allgemeinen Lohnentwicklung abzuhängen«, kritisierte der stellvertretende Verdi-Vorsitzende Frank Werneke.
Verdi fordert fünf Prozent mehr Geld für die Drucker. Die Verhandlungen sollen am 2. Juni in Frankfurt am Main fortgesetzt werden.

Verdi http://www.verdi.de

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