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Verhandlungen über Verkauf der "Frankfurter Rundschau" gehen weiter

Zwei Investoren legen Übernahmeangebot vor
 

Dem Insolvenzverwalter Frank Schmitt liegen für die "Frankfurter Rundschau" zwei Übernahmeangebote vor. Foto: Kraus, DAPD

Die Verhandlungen bei der zahlungsunfähigen Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" (FR) gehen weiter. Wie die Zeitung die "Welt" berichtete, liegen dem Insolvenzverwalter Frank Schmitt zwei Übernahmeangebote von einem deutschen und einem türkischen Verlag vor. Den Namen des deutschen Investors wollte Schmitt nicht nennen. Im Raum stehe aber die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) als möglicher Interessent. Die Gespräche mit dem türkischen Medienhaus Estetik Yayincilik seien jedoch noch nicht abgeschlossen. Zudem sei der Betrieb der FR für den Februar gesichert. Der Kölner Verlag Du Mont Schauberg und die DDVG hätten der Gründung einer Transfergesellschaft zugestimmt.

Einem Bericht der "Welt" zufolge, will die FAZ die "Frankfurter Rundschau" nur als abgespeckte Regionalzeitung für das Rhein-Main-Gebiet fortführen. Laut einem Artikel der Zeitung "Märkischen Allgemeinen" gilt in diesem Fall eine Produktion der FR in der Frankfurter Societäts-Druckerei als wahrscheinlich, in der auch FAZ und "Frankfurter Neue Presse" (FNP) hergestellt werden. Sollte die FAZ zum Zug kommen, würden nur rund 30 Redakteure übernommen. Über 400 "FR"-Mitarbeiter wären "von Entlassung bedroht". Etwa die Hälfte davon seien in der Druckerei der "Frankfurter Rundschau" tätig.

Das türkische Medienhaus Estetik Yayincilik strebe einem Bericht der Zeitung "Märkische Allgemeine" zufolge eine Übernahme sowohl der Zeitung als auch der Druckerei an. Es will nach eigenen Angaben auch die türkische Tageszeitung „Sözcü“ in Deutschland herausbringen. Der Insolvenzverwalter wies aber darauf hin, dass das Kaufpreisangebot "wesentlich zu niedrig" und die "Zahlungsmodalitäten unakzeptabel" seien.

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