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Vernetzte Ausbildung an der HDM

Bund, Land und Hochschule tragen gemeinsam die Kosten der neuen Druckmaschine

An der Hochschule der Medien (HDM) in Stuttgart können die Studenten in den Druck- und Verpackungsstudiengängen jetzt eine vernetzte Komplettlösung zur Erstellung grafischer Produkte und Verpackungsprojekte nutzen – vom Design bis zum fertigen Produkt. Dazu zählen die neue Druckmaschine Heidelberg Speedmaster CD 74 6+L+C mit Prinect Image Control, die Faltschachtelklebemaschine Diana 74 Pro (ebenfalls von Heidelberg), das Leimauftragssystem der Firma HHS sowie das Schneidesystem Polar 92 XT und eine Kama-Bogenstanzmaschine. HDM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos betonte, dass die neuen Druck- und Verpackungstechnologien eine enorme Chance für Innovationen in Lehre und Forschung an der Hochschule bedeuteten. Damit könne die Hochschule ihre Position in der Ausbildung des Branchen-Nachwuchses weiter ausbauen.
Bernhard Schreier, Vorstandschef der Heidelberger Druckmaschinen AG und Ehrensenator der Hochschule, führte aus: »Die Investition in moderne Technologie ist die Grundvoraussetzung, Wissen und Erfahrungswerte während der Ausbildung aufzubauen und Studierende fit für künftige Aufgaben zu machen.« Die Offset-Druckmaschine wurde durch die HDM im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach einer europaweiten Ausschreibung erworben. 50 % der Anschaffungskosten trägt der Bund, das Land Baden-Württemberg steuert 35 % der Kaufsumme bei und die HDM übernimmt die verbleibenden 15 %. Prof. Axel Ritz: »Das Besondere der Neuinstallation ist die mehrdimensionale Vernetzung. Es gibt nun eine Durchgängigkeit vom Entwurf bis zum Buch, von der Verpackungs-Konstruktion bis zur Faltschachtel sowie eine Durchgängigkeit in der JDF-Vernetzung vom Angebot über die technische Datenkommunikation bis zur wirtschaftlichen Bewertung.«

Hochschule der Medien Stuttgart http://www.hdm-stuttgart.de

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