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Vertriebskooperation zwischen Heidelberg und Ricoh startet auf der Digimedia

Kombinierte Digital- und Offsetdruckanwendungen

Simon Sasaki, Corporate Executive Vice President und Geschäftsführer der Production Printing Business Gruppe von Ricoh Ltd., und Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und die Ricoh Company Ltd. (Ricoh) starten auf der heute beginnenden Digimedia den Vertrieb ihrer kombinierten Digital- und Offsetlösung für die grafische Industrie gestartet.

Auf dem Heidelberg-Stand können Besucher eine nahtlose Druckproduktion verfolgen, die vom Web-to-Print-Frontend über den Einsatz von Digital- und Offsetdrucktechnologien bis hin zu Postpress-Anwendungen für die Produktion von Mailings und Büchern reicht. Im Mittelpunkt des Heidelberg-Messeauftritts steht die Live-Produktion eines integrierten Druckauftrags, bei dem beispielhaft ein Kommunikationspaket für ein Golf-Resort-Hotel produziert wird. Dieser Auftrag soll zeigen, wie Digitaldruck und Offsetdruck zusammenspielen, um die Bedürfnisse der Drucksacheneinkäufer und der Endkunden zu erfüllen. Am Nachbarstand präsentiert Ricoh Lösungen für den Inhouse- und Transpromo-Druck, sowie Versandraum-Lösungen und Softwarelösungen für das digitale Input und Output-Management.

Die Vertriebskooperation der beiden Unternehmen beschränkt sich zunächst auf den deutschen und britischen Markt, anschließend folgen Frankreich und die Schweiz. Heidelberg ergänzt sein Offset-Portfolio mit der neuen Ricoh Pro C901 Graphic Arts Edition. Sowohl Verbrauchsmaterialien als auch Dienstleistungen sind Bestandteile des gemeinsamen Angebotes. Auf den internationalen Fachmessen wie der Graph Expo (USA) oder der Igas (Japan) soll mit dem Verkaufsstart der Ricoh Pro C901 Graphic Arts Edition in den entsprechenden Regionen begonnen werden. Aktuell wird laut Heidelberg der Rollout in der Region Asien vorbereitet. Danach sollen die Regionen Nordamerika, China und Lateinamerika noch in diesem Jahr folgen. Als letzter Schritt der weltweiten Einführung ist bis zur Drupa 2012 die Markteinführung in der Region Osteuropa geplant.

„Die Umsetzung der globalen Kooperation zwischen Ricoh und Heidelberg kommt zügig voran“, so Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. Die gemeinsamen Schulungsaktivitäten für Kundenbetreuer, Digitalvertriebsspezialisten und Anwendungstechniker seien nahezu abgeschlossen.
Seit Anfang April diesen Jahres verantwortet Dr. Christian Compera (51) die neu geschaffene Business Area Digital im Hause Heidelberg. Compera ist seit 1990 für Heidelberg tätig und hatte unterschiedliches Management Funktionen inne.

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