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WKM gründet Outsourcing-Gruppe für Print- und Scan-Dienstleister

Angesprochen sind herstellerunabhängige Betreiber von ausgegliederten Hausdruckereien
 

WKM-Geschäftsführer Achim Carius.

Der Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik (WKM) will nach eigenem Bekunden Unternehmen, die Print- und Scan-Dienstleistung im Outsourcing für Kunden betreiben oder dies planen, an einen Tisch bringen. Gemeint seien damit Dienstleistungs-Unternehmer im und außerhalb des WKM, die eine Hausdruckerei, eine Reprostelle oder eine Digitaldruck- bzw. Scanabteilung beim Kunden übernommen haben und diese jetzt selbst betreiben. Ziel sei der Erfahrungsaustausch unter Kollegen, erklärt WKM-Geschäftsführer Achim Carius.

Der Wirtschaftsverband garantiere absolute Vertraulichkeit. So würden die konkreten Outsourcing-Standorte und die Kunden, sofern gewünscht, nicht bekannt gegeben. "Auch ohne ein konkretes Outing von einzelnen Projekten, ist der Erfahrungsaustausch äußerst nützlich", so der Verband. Behandelt werden sollen Themen, wie arbeitsrechtliche Besonderheiten bei der Übernahme im Outsourcing oder Kostensteigerung während längerer Vertragsdauer.
 
Ein Problem dieser Unternehmen sei auch, dass sich zunehmend auch Lieferanten aus dem Druckbereich als Dienstleister im Outsourcinggeschäft betätigen und damit in den Wettbewerb zu ihren Kunden treten. Auch vor diesem Hintergrund sei ein Interessen-Zusammenschluss der herstellerunabhängigen Outsourcing-Unternehmer notwendig, so Carius. Interessenten können sich an den WKM wenden: ac@reprografie.de.
 
Der Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik mit Sitz in Frankfurt am Main vertritt nach eigenen Angaben über 200 gewerbliche Print- und Scan-Dienstleister in Deutschland und Österreich, die an nahezu 400 betrieblichen Standorten arbeiten. Diese sind überwiegend inhabergeführte Familienbetriebe. Die zehn wichtigsten Lieferanten wirken als Industriemitglieder im Verband mit. Seine Mitglieder sind Dienstleister in der digitalen Medienkommunikation mit den Schwerpunkten Printing und Scanning. Der WKM versteht sich als das strategische Netzwerk der Branche.

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