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Weltbild-Verlag steigert Umsatz

Medienhaus profitiert vom Discounter-Effekt

Deutschlands größter Buch- und Medienhändler, die Verlagsgruppe Weltbild, hat sich im vergangenen Jahr gegen den Branchentrend behauptet und Umsatz und Ergebnis gesteigert.
Weltbild habe davon profitiert, dass die Kunden auch bei Büchern nach preisgünstigen Angeboten suchten, begründete die Augsburger Verlagsgruppe die Entwicklung. Vor allem bei Produkten zum Thema Euro sei die Nachfrage stark gewesen. So habe sich das »Euro-Sammelalbum«, in das die verschiedenen europäischen Euro-Münzen einsortiert werden können, mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft.
Insgesamt legte der der Umsatz im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 1,075 Milliarden Euro zu. Auch der Gewinn sei gestiegen, so der Verlag. Zahlen wurden keine genannt. Die Umsatzrendite liege wie in der Einzelhandelsbranche üblich im mittleren einstelligen Bereich. Für das laufende Jahr erwartet die Weltbild-Gruppe erneut ein Umsatzplus.
Die Verlagsgruppe vertreibt Bücher, Musik, Software und Geschenkartikel über einen Versandhandel, im Internet und über rund 240 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sie zusammen mit der Münchener Buchhandelskette Hugendubel betreibt. Sie gibt außerdem Zeitschriften wie »Stafette« und "Frau im Leben" sowie Bücher heraus. Gesellschafter sind 14 katholische Diözesen und die Soldatenseelsorge Berlin.

Weltbild-Verlag http://Weltbild Verlag GmbH
www.weltbild.com

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