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Winkler & Dünnebier AG: Konsolidierung in 2002 angestrebt

Abbau von 300 Arbeitsplätzen

Mit Kapazitätsanpassungen und Strukturverbesserungen reagiert die Winkler Dünnebier AG (W+D), Neuwied, auf die aktuelle Marktschwäche. Für diese Maßnahmen investiert das Unternehmen insgesamt bis 2003 rund 15 Mio. Euro. W+D will durch die so realisierten Kostenvorteile im Geschäftsjahr 2002 auch bei niedrigerem Umsatz ein ausgeglichenes operatives Ergebnis (EBIT) erzielen. Nach diesem Konsolidierungsjahr soll W+D wieder an die Ertragsstärke der Vergangenheit anknüpfen, wie Dr. Paul B. Junk, Vorstandsvorsitzender des Maschinenherstellers, betont. Im Geschäftsjahr 2001 sei es nach aktuellem Stand gelungen, die im August revidierte Planung zu bestätigen: Das operative Ergebnis werde bei einem Umsatz von rund 190 Mio. Euro nahezu ausgeglichen sein. Das Unternehmen sei im vergangenen Jahr sowohl von einer zyklisch bedingten Schwäche des Marktes für hygieneartikelmaschinen wie auch von einer stark eingebrochenen Nachfrage im US-Markt für Briefumschlagmaschinen betroffen worden. »Unser deshalb initiiertes Kapazitätsanpassungs-Programm mit einem jährlichen Einsparvolumen von über 15 Mio. Euro sichert am Standort Neuwied 1 100 Arbeitsplätze und schafft Raum für Investitionen«, so Junk. Es sei neben tiefgreifenden Prozessoptimierungen jedoch unvermeidlich gewesen, bis zu 300 Arbeitsplätze abzubauen. Um dies möglichst sozialverträglich zu erreichen, sei mit dem Betriebsrat ein Sozialplan verabschiedet und eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft gegründet worden, die am 15. Januar ihren Betrieb aufgenommen hat.

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