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Xerox: Stellenabbau trotz Umsatzplus

Der amerikanische Hersteller von Digitaldruckmaschinen Xerox vermeldet für das dritte Quartal 2010 ein Umsatzplus und die Streichung von 2.500 Stellen. Xerox Deutschland gab auf Anfrage von Deutscher Drucker eine Stellungnahme zum geplanten Jobabbau des weltweiten Konzerns.

Xerox gab für das dritte Quartal 2010 eine Umsatzsteigerung von 48 Prozent auf 5,4 Mrd. Dollar bekannt. Das Betriebsergebnis konnte Xerox im dritten Quartal sogar um 98 Prozent auf 256 Mio. Dollar steigern. Da verwundert die Meldung, dass das Unternehmen nun auch rund 2.500 Stellen streichen will. Der Abbau dürfte verschiedenen Pressestimmen zufolge vor allem auf die Übernahme des Unternehmen Affiliated Computer Services zurückzuführen sein. Der Stellenabbau entspricht rund 2 Prozent der weltweit 133.000 Beschäftigten. Fest steht laut Xerox Deutschland, das Xerox mit dem Stellenabbau die operative Marge weiter verbessern wolle.

Stellungnahme

Xerox Deutschland gab zum Jobabbau folgende Stellungnahme: „Die Zahl von 2.500 Arbeitsplätzen, die bei Xerox abgebaut werden sollen, bezieht sich auf die weltweite Organisation. Diese ist nach der Akquisition von Affiliated Computer Services, deren Hauptgeschäft in den USA ist, insgesamt rund 133.000 Mitarbeiter groß.“ Mit dem Stellenabbau wolle das Unternehmen die operative Marge weiter verbessern. In welchen Ausmaßen einzelne Regionen betroffen sein werden, stehe noch nicht fest.

„Für Deutschland können wir noch zusätzlich auf die Rede des Präsidenten von Xerox Europa, Jacques Guers, hinweisen.“ Dieser hatte im Rahmen der Hausmesse „Innovation Session“ von Xerox Deutschland am Standort in Neuss im September 2010 angekündigt, dass das Geschäft in Deutschland mittelfristig verdoppelt werden soll. „Insofern ist es das strategische Ziel von Xerox, in Deutschland zu wachsen.“ heißt es in der Stellungnahme weiter.

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