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Xerox stellt Tausende Produktfälschungen sicher

Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile sollten auch nach Deutschland weiterverkauft werden
 

Xerox (im Bild das Research Center Webster in New York) hat bei Razzien in China und Dubai insgesamt 55.000 Pakete mit gefälschten Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen für die Drucksysteme sichergestellt.

Wie Xerox berichtet, sind bei Razzien in China und Dubai insgesamt 55.000 Pakete mit gefälschten Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen für die Drucksysteme des Herstellers sichergestellt worden. Die Fälschungen seien unter anderem für den Weiterverkauf in Deutschland bestimmt gewesen und sollten zudem nach Russland, Brasilien und Südamerika sowie in die USA, Niederlande und Türkei geliefert werden. Laut der Imaging Supplies Coalition (ISC) beläuft sich der Schaden durch gefälschte Druckerverbrauchsmaterialien weltweit auf jährlich mehr als drei Milliarden US-Dollar.

Als Mitglied der Organisation arbeitet Xerox nach eigener Aussage eng mit anderen Originalherstellern zusammen, um illegale Aktivititäten in der Branche zu verhindern. „Gefälschte Produkte sind nicht nur für Erstausrüster ein Problem. Betroffen sind auch Regierungen, da sie Steuern einbüßen, und Fachhändler und Endkunden, da sie in qualitativ minderwertige Produkte investieren“, sagt René Marc Bühl, Sales Manager Deutschland, Schweiz, Österreich bei der Xerox Supplies Business Group Europe.

Schutz gegen gefälschte Produkte

Laut Xerox können sich Verbraucher gegen gefälschte Produkte schützen, indem sie auf eine Echtheitszertifizierung achten. Xerox-Produkte haben zum Beispiel ein holografisches Sicherheitsetikett mit spezifischer Seriennummer und Strichcode. Wenn Kunden bemerken, dass diese Etiketten verändert oder entfernt wurden, sollten sie Xerox umgehend über die Bezugsquelle informieren.

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