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ZAW: Werbemarkt weiterhin schwach

Investitionen um 5,1 Prozent zurückgegangen

Die deutschen Unternehmen haben im vergangenen Jahr 31,5 Milliarden Euro in Werbung investiert. Das entspricht laut Zentralverband der Deutschen
Werbewirtschaft (ZAW) einem Rückgang von 5,1 Prozent. Vor allem der Zusammenbruch der Börsenkurse, die Flurbereinigung in der New Economy, der Einbruch der PKW-Kleinanzeigen- sowie der Stellenmärkte seien schuld an der negativen Entwicklung. Auch für das laufende Jahr rechnet der Verband nicht mit einer Trendwende. Die
rückläufigen Werbeeinahmen in der ersten Hälfte des Jahres seien auch durch ein Anziehen der Konjunktur nicht mehr auszugleichen, so der ZAW-Präsident Hans-Henning Wiegmann. Die Netto-Werbeeinnahmen der Medien fielen im Jahr 2001 um 7,3 Prozent auf 21,68 Milliarden Euro. Dabei ist der Rückgang im Segment der Fachzeitschriften von 16,6 Prozent auf insgesamt 1,06 Milliarden Euro und der Tageszeitungen mit einem Minus von 13,9 Prozent (insgesamt 5,64 Milliarden Euro) am gravierendsten ausgefallen. Auch die Publikumsmagazine nahmen netto 6,9 Prozent weniger ein (insgesamt 2,09 Milliarden Euro), das Fernsehen 5,0 Prozent weniger (insgesamt 4,47 Milliarden Euro). Einzig die Online-Werbeinnahmen stiegen um 21 Prozent auf 185 Millionen Euro. Dies entspricht aber nur einem Anteil von einem Prozent am gesamten deutschen Werbemarkt.

Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft http://www.zav.de

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