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ZAW: Werbewirtschaft rechnet 2003 mit leichter Erholung

Größter Rückgang bei Tageszeitungen erwartet

Die deutsche Werbewirtschaft erwartet nach der Krisenstimmung 2002 im nächsten Jahr eine leichte Erholung der Umsätze. Wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) ergab, rechnet die Branche für 2003 mit einem Wachstum der gesamten Werbeinvestitionen von einem Prozent auf 30,3 Milliarden Euro. 2002 werde die Branche voraussichtlich ein Minus von fünf Prozent auf 30 Milliarden Euro verzeichnen. Damit sei der deutsche Werbemarkt auf die Umsatzgröße von 1998 abgesackt.
Einige Branchen wie Automobil, Handel, Fremdenverkehr und E-Commerce hätten 2002 allerdings immer noch mehr für Werbung ausgegeben als im Jahr zuvor, hieß es weiter. Einbrüche von rund einem Viertel verbuchten dagegen die Werbeetats der Telekommunikationsindustrie, Versandhandel oder Finanzdienstleistungen.
Den größten Rückgang der Werbeeinnahmen werden den ZAW-Angaben zufolge in diesem Jahr die Tageszeitungen mit einem Minus von zehn Prozent verkraften müssen. Die Fernseh-Werbeetats würden voraussichtlich um sechs Prozent schrumpfen.

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