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Zeitschriftennutzung in Deutschland nahezu stabil, Zeitungen leicht rückläufig

Agma: Analyse der Reichweite von gedruckten Pressemedien und Tageszeitungen

Die Zeitschriftennutzung in Deutschland bleibt gegenüber dem Vorjahr fast stabil, die Reichweite der deutschen Tageszeitungen allerdings ist gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte gesunken. Dies zeigen die Reichweitenanalysen der Arbeitsgemeinschaft Medien-Analyse (Agma) mit Sitz in Frankfurt.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) hat die Reichweiten der "ma 2014 Pressemedien II" für den Zeitraum Februar 2013 bis Februar 2014 bekannt gegeben. Laut dieser Analyse" bleibt die Zeitschriftennutzung in Deutschland auf hohem Niveau fast stabil: 91,3 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland lesen Magazine, das sind mehr als 64 Millionen Leser. In der letzten Medienanalayse (ma 2014 Pressemedien I) lag die Gesamtreichweite der ausgewiesenen Titel bei 91,5 Prozent. Somit hat das diesjährige Ergebnis laut Agma lediglich um 0,2 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahres-Mediaanalyse nachgeben. Ausgewiesen werden in dieser Analyse die Reichweiten von 157 Zeitschriften, drei Zeitung-Supplements sowie die des Lesezirkels. 

Die Programmzeitschriften bleiben laut dieser Analyse mit 59,75 Prozent die reichweitenstärkste Gattung. Die zweitstärkste Gattung bilden die 16 aktuellen Zeitschriften und Magazine, die 44,37 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahren erreichen. Auf 28,83 Prozent Reichweite kommt die Motorzeitschriften, fast ebenso viele Menschen lesen wöchentliche Frauenzeitschriften (28,15 Prozent). Die monatlichen Frauenzeitschriften hingegen legen laut Agma als Gattung zwar an Reichweite zu (von 14,2 auf 14,9 Prozent) – allerdings stieg hier durch zwei Neuzugänge auch die Anzahl der ausgewiesenen Titel von 18 auf 20 an. Für die "ma 2014 Pressemedien II" wurden insgesamt 38.296 Personen in Deutschland befragt. 

Ebenso veröffentlicht wurden durch die Agma die Reichweiten der Tageszeitungen im Rahmen der "ma 2014 Tageszeitungen" für den Zeitraum Februar 2012 bis Februar 2014. Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt bei 44,6 Millionen deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren, was einer Reichweite von 63,2 Prozent entspricht. Somit sinkt die Reichweite über alle Zeitungsgattungen hinweg im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte. Regionale Abozeitungen werden täglich von mehr als der Hälfte der Bevölkerung gelesen (51,1 Prozent) und zeigen sich somit mit einem deutlich geringeren Reichweitenverlust von 0,5 Prozentpunkten sehr stabil. Kaufzeitungen lesen knapp ein Fünftel (18,1) und überregionale Tageszeitungen 4,7 Prozent der über 14-Jährigen. Für die diesjährige "ma 2014 Tageszeitungen" wurden 136.366 Menschen in Deutschland ab 14 Jahren befragt. 

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