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Zeitschriftenverlage mit einer Rekordzahl an neuen Titeln

VDZ Jahrespressekonferenz 2012: „Neugründungen rentieren sich"
Neugegründete Publikumszeitschriften

Neugegründete Publikumszeitschriften aus dem Jahr 2012

„Die Relevanz der Zeitschriftenmarken ist größer denn je, nie wurde so viel Zeitschrifteninhalt gelesen, nie so viele Zeitschriften gegründet. Die Politik bleibt gefordert, damit die Freie Presse den Medienwandel unter fairen Rahmenbedingungen weiter gestalten kann", sagte Stephan Scherzer, der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) bei der Jahrespressekonferenz des Verbands.

Die Publikumszeitschriften haben die digitalen Medienkanäle zum Ausbau ihrer Reichweiten genutzt. Dies zeigten die Ergebnisse der AGOF Internet Facts.

Neben dem Reichweiten- und Erlösausbau über die digitalen Kanäle setzen Deutschlands Zeitschriftenverleger verstärkt auf Neugründungen. Im laufenden Jahr erreicht die Anzahl der Publikumszeitschriften mit 1.511 Titeln eine neue Höchstmarke. Damit hat sich die Summe der Titel seit 2009 um 133 erhöht. Im bisherigen Jahresverlauf ist die Gesamtzahl sogar besonders gestiegen: Die Differenz zwischen Marktein und -austritten liegt zwischen Januar und September 2012 bei 72 neuen Titeln. „Es dokumentiert den ungebrochenen Zukunftsoptimismus der Verleger, dass sich Neugründungen im Printmarkt rentieren", sagt dazu Stephan Scherzer.

„Heute werden neue Medienmarken bereits in der Konzeptionsphase multimedial angelegt, um die gesamte Wertschöpfungskette vom Launch an nutzen zu können. Eine multimedial aufgestellte Medienmarke kann heute leicht ein Vielfaches ihrer Reichweite erzielen und ist damit ein überaus attraktiver Player im intermedialen Wettbewerb", so Scherzer weiter.

Die insgesamt positive Grundeinschätzung des Marktes zeigt sich auch in der jährlichen VDZ-Herbstumfrage, nach der die Zeitschriftenverleger für 2012 eine Steigerung des Inlandsumsatzes der Branche auf 7,1 Milliarden Euro erwarten. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent. Für 2013 wird mit einem Umsatzwachstum in vergleichbarer Größenordnung gerechnet.

Während bei den klassischen Geschäftsfeldern eher von stagnierenden bis leicht rückläufigen Umsätzen ausgegangen wird, erwarten die Zeitschriftenverleger für die Gattung großes Umsatzwachstum in den digitalen Geschäftsfeldern.

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