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Zschiesche GmbH übernimmt insolvente Druckwerke Reichenbach

Alle 30 Mitarbeiter sind übernommen worden / Standort Reichenbach bleibt erhalten
 

Die Druckwerke Reichenbach, ehemaliger Teilbetrieb der Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH, gehören seit dem 7. Oktober zur Zschiesche GmbH in Wilkau-Haßlau.

Für die insolventen Druckwerke Reichenbach, ein Teilbetrieb der Leipziger Offizin Andersen Nexö Leipzig GmbH (OAN), ist ein Käufer gefunden worden. Bereits seit dem 7. Oktober gehört das vogtländische Unternehmen zur Zschiesche GmbH aus Wilkau-Haßlau. Wie der Insolvenzveralter Rüdiger Wienberg, Partner bei der Kanzlei HWW Hermann Wienber Willhelm, erklärte, seien alle 30 Mitarbeiter übernommen worden. Zudem bleibe der Standort Reichenbach erhalten.

Das Reichenbacher Unternehmen hatte am 9. April dieses Jahres Insolvenzantrag gestellt. Noch im vorläufigen Insolvenzverfahren hatte Wienberg eine Investorensuche für die OAN initiiert. Unterstützt wurde es dabei von der auf M&A spezialisierten Beratungsgesellschaft SSC Consult.

Der neue Eigentümer, die Zschiesche GmbH aus Wilkau-Haßlau, will den Standort mit allen Mitarbeitern vollumfänglich weiterführen. Gleichzeitig stärke das in der vierter Generation geführter Familienunternehmen mit dem Erwerb der Druckwerke Reichenbach seine Marktposition. "Beide Unternehmen ergänzen sich mit ihren Kernkompetenzen sehr gut", erklärte dazu Jens Leistner, geschäftsführender Gesellschafter des Wilkau-Haßlauer Unternehmens: "Zschiesche hat sich als vollintegrierter Servicedienstleister von der digitalen Vorstufe bis zum personalisierten Druckerzeugnis erfolgreich entwickelt, bei den Druckwerken liegen die Stärken vor allem in der Veredlung und Weiterverarbeitung von Druckprodukten." Auch die Kundenportfolios seien komplementär: "Die Druckwerke vertreiben die Produkte schwerpunktmäßig an Verlage, während Zschiesche primär Agenturen und Industriekunden zu ihren Kunden zählt."

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