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BVDA: Alexander Lenders wird neuer Präsident

Mitgliederversammlung wählte den 46-Jährigen zum Nachfolger von Helmut Gebauer
 

Alexander Lenders (links) ist neuer BVDA-Präsident und folgt damit auf Helmut Gebauer.

Alexander Lenders ist neuer Präsident des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA). Die Mitgliedersammlung wählte den 46-Jährigen im Rahmen der BVDA-Herbsttagung als Nachfolger von Helmut Gebauer. Lenders ist seit 2004 Verlagsleiter beim Weiss-Verlag in Monschau und hatte sich bereits im BVDA-Hauptausschuss für den Verband engagiert.

Wie Helmut Gebauer erklärt, haben sich „Präsidium und Hauptausschuss haben sich ganz bewusst" für Lenders ausgesprochen, da er sich durch "seine vielfältigen kommunalpolitischen Mandate und Ehrenämter" auszeichne und auch auf bundespolitischer Ebene bestens vernetzt" sei. Damit will der BVDA die Voraussetzungen schaffen, dass die Anzeigenblätter und deren Anliegen künftig noch stärker in der Politik Gehör finden.

Als Vizepräsidenten wurden Michael Simon und Egon Timm neu gewählt. Sie folgen auf Adam Jürgen Bergmaier (München), und Helmut Lanio (Monschau), die nicht erneut kandidierten. Simon ist Verlagsleiter bei der Werbe-Spiegel-Verlag GmbH & Co. KG in München, Timm ist Geschäftsführer der SÜWE Vertriebs- und Dienstleistungs-GmbH & Co. KG in Ludwigshafen. In ihrem Amt als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden der Geschäftsführer der Zeitungsverlag Aachen GmbH, Andreas Müller, und Ulrich Schamuhn, Geschäftsführer der Tochtergesellschaften der Rheinischen Anzeigenblatt GmbH & Co. KG (RAG).

Gebauer wird Ehrenmitglied des Präsidiums

Für seine langjährigen Verdienste um den BVDA wurde Helmut Gebauer zum Ehrenmitglied des Präsidiums gewählt. In einem Rückblick auf „25 Jahre BVDA“ zog Gebauer Bilanz: Der Aufstieg der Wochenblätter zum drittgrößten Werbeträger in Deutschland mit über zwei Milliarden Euro Nettowerbeumsatz sei maßgeblich vom BVDA begleitet und auch geprägt worden. Stellvertretend für viele Neuerungen und Projekte führte Gebauer vier Wegmarken ins Feld, die die Akzeptanz der lokalen Mediengattung mitbegründet und befördert hätten:

  • Die Weiterentwicklung der Auflagenkontrolle der Anzeigenblätter (ADA), deren Träger der BVDA ist. Die ADA ist jedoch keine verbandliche Instanz, sondern ein unabhängiges Kontrollsystem.
  • Die Gründung der Qualitätsgemeinschaft Maxdirect, die für eine zuverlässige und seriöse Verteilung von Prospekten steht. Nur die Maxdirect-Mitglieder sind berechtigt, das GDZ-Siegel zu führen, das als einziges Siegel im Markt die tatsächlich erbrachte Zustellleistung transparent macht.
  • Die Entwicklung und der Betrieb des Anzeigenblatt-Planungstools Advertizor. Mit dem Planungstool können Werbe- und Media-Agenturen komplexe Anzeigenblattplanungen schneller, einfacher und effizienter realisieren. 
  • Die Gründung der BVDA-Akademie, die die Mitgliedsverlage dabei unterstützen soll, deren Qualitätsmerkmale in allen Verlagsbereichen zu sichern, zu steigern und im Markt zur Geltung zu bringen. In ihr werden alle thematischen Säulen der für die Verlage wichtigen Geschäftsfelder erfasst: Redaktion, Marketing, Verkauf, Logistik, Service und Führung.

Gebauer weiter: „Diese Projekte hätten nicht auf den Weg gebracht werden können, wenn nicht weitsichtige Verleger und Geschäftsführer vor 25 Jahren eine einheitliche Vertretung der lokalen Mediengattung Anzeigenblatt ins Leben gerufen hätten. Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam aus dem BVDA gemacht haben und wie der Verband heute aufgestellt ist. Ich bin überzeugt: Das Feld für die Nachfolger ist bestellt!“

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