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Bayernkurier ohne Chefredakteur

Scharnagel verläßt das CSU-Organ

Wilfried Scharnagl, seit 24 Jahren Chefredakteur des CSU-Organs »Bayernkurier«, verlässt im März das Wochenblatt, dessen Auflage nach einem Relaunch bei knapp unter 100 000 Exemplaren pendelt. Der 62-jährige Journalist erklärte, er wolle sich noch einmal neuen Aufgaben zuwenden, nachdem es gelungen sei, »nach einer schwierigen Phase der Diskussion den ðBayernkurierÐ an ein neues und sicheres verlegerisches Ufer zu bringen«.
Noch im vergangenen Jahr drohte dem von Franz Josef Strauß im gegründeten Blatt das Aus: Die CSU war nicht länger bereit, für den Bayernkurier, die den 180 000 Parteimitgliedern kostenlos zugestellt wurde, jährIich über vier Mio. Mark Defizit auszugleichen. Die Tochter des Verlags der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, die Leadermedia GmbH übernimmt alle kaufmännische und wirtschaftlichen Aufgaben bis hin zu technischer Herstellung, Anzeigenakquisition und Vertrieb. Die CSU schießt jährlich 2,2 Millionen zu und die Redaktion bleibt selbstständig.
Bereits Mitte Dezember hatte Scharnagl den CSU-Chef, der seit der Blattumstellung auch Herausgeber ist, über seinen Entschluss informiert, die Redaktionsleitung niederzulegen. Vergeblich versuchte Stoiber seinen wichtigsten publizistischen Mitarbeiter umzustimmen. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.

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