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Bernhard Schreier verlässt Heidelberg Ende 2012

Aufsichtsrat beruft Dr. Gerold Linzbach zum neuen Vorstandsvorsitzenden
 

Bernhard Schreier (links), Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG, wird das Unternehmen zum Jahresende 2012 verlassen. Als Nachfolger wurde Dr. Gerold Linzbach mit Wirkung zum 1. September 2012 zum Vorstandsvorsitzenden der Heidelberger Druckmaschinen AG berufen.

Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), wird seinen Mitte 2013 auslaufenden Vorstandsvertrag nicht verlängern und das Unternehmen zum Jahresende 2012 verlassen. Als Nachfolger im Amt des Vorstandsvorsitzenden hat der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 einstimmig Dr. Gerold Linzbach (56) berufen.

Schreier übergibt damit den Vorsitz des Unternehmens nach knapp 13 Jahren. Insgesamt war er 37 Jahre lang bei Heidelberg tätig. Nachdem in den vergangenen Monaten wichtige strategische Weichenstellungen eingeleitet und zum Teil bereits umgesetzt worden seien, hätten Aufsichtsrat und Schreier jetzt den richtigen Zeitpunkt gesehen, um auch an der Unternehmensspitze neue Impulse zu setzen, so die Meldung des Konzerns. Schreier wolle einen reibungslosen Übergang des Vorstandsvorsitzes gewährleisten und diesen Prozess bis Ende des Jahres begleiten. 

Sein Nachfolger Dr. Gerold Linzbach (Jahrgang 1956) promovierte nach dem Universitätsabschluss als Diplom-Chemiker an der Universität Dortmund 1985 im Bereich Chemieingenieurwesen. Nach seinem Berufseinstieg als Leiter einer Forschungsgruppe beim Dechema Institut in Frankfurt kam er 1988 zu McKinsey und verantwortete bis 1991 verschiedene Projekte vorwiegend im Bereich der Prozessindustrie. 1991 wechselte er in die Unternehmensplanung der Hoechst AG, wo er später Leiter dieses Bereichs wurde. Während dieser Zeit war er Mitglied im Team "Aufbruch 94", das die Grundlagen für die neue Firmenstruktur der Hoechst AG erarbeitete. Vier Jahre darauf übernahm er die Aufgabe des globalen CEO einer Business-Unit im Faserbereich der Hoechst AG (Trevira GmbH). 1999 begleitete Dr. Linzbach die Gründung von Aventis in führender Position und wurde danach bis 2003 globaler CEO und President der Celanese Acetate Gruppe mit Sitz in den USA. Von 2003 bis 2005 war er verantwortlich für die Textilfaserdivision Invista, ebenfalls in den USA.
Am 1. März 2005 wurde Dr. Linzbach zum CEO/Vorstandsvorsitzenden der Holzmindener Symrise AG berufen und führte das Unternehmen Ende 2006 erfolgreich an die Börse und im März 2007 in den MDAX. Er verließ die Gesellschaft aus persönlichen Gründen Ende Juni 2009. Danach leitete Dr. Linzbach als Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer die D+S Europe, beziehungsweise deren Folgegesellschaften in Hamburg.

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