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Deinking-Forschungsgemeinschaft wählt neuen Vorstand

Dr. Thomas Krauthauf folgt auf Dr. Ulrich Höhe als Ingede-Vorsitzender
 

Stefan Endras überreicht dem langjährigen Ingede-Vorsitzende Dr. Ulrich Höhe (l.) ein Abschiedsgeschenk.

Dr. Thomas Krauthauf, verantwortlich für den Bereich Business Development bei UPM in Ettringen und Schongau, löste Dr. Ulrich Höke an der Spitze der 1989 gegründeten Internationalen Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik (Ingede) ab. Höke, der im Januar das 65. Lebensjahr vollendete und im Juni 2016 aus dem aktiven Dienst als Geschäftsführer der Stora Enso Sachsen GmbH ausscheidet, stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Zum Vorsitzenden des Ingede-Vorstands wurde Dr. Thomas Krauthauf gewählt, sein Stellvertreter ist Stefan Endras. Der neue Vorstand der Forschungsgemeinschaft setzt sich nun folgendermaßen zusammen:

  • Stefan Endras, Utzenstorf Papier (Schweiz)
  • Dr. Volker Gehr, Steinbeis Papier (Deutschland)
  • Dr. Thomas Krauthauf, UPM (Deutschland)
  • Dr. Johann Oberndorfer, UPM (Deutschland)
  • Thomas Reibelt, Norske Skog (Österreich)
  • Alejandro Rodríguez, Holmen Paper (Spanien)

Als Leiter der Arbeitsgruppen innerhalb der Ingede gehören zum erweiterten Vorstand: Manfred Geistbeck, UPM (Deutschland),  Peter Hengesbach, Stora Enso (Deutschland), und Anne-Katrin Klar, SCA Hygiene (Deutschland).

Unter Höke entwickelte sich die Ingede seit seiner erstmaligen Wahl im Jahr 2003 hin zu einer weltweit anerkannten Institution in der Wertschöpfungskette Papier. Von 2010 bis 2012 war Höke auch Vorsitzender des Europäischen Altpapierrats (ERPC). Auf der Basis der Ingede-Methoden verabschiedete der ERPC unter anderem Bewertungskriterien für die Rezyklierbarkeit von Druckprodukten, die Eingang fanden in zahlreiche nationale Umweltzeichen bis hin zum Europäischen Umweltzeichen für Druckprodukte.

Zur Ingede gehören 28 europäische Papierfabriken, die Altpapier zu neuen grafischen Papieren, zu Hygienepapieren oder weiß gedeckten Verpackungspapieren und Faltschachtelkarton verarbeiten. Im Jahr 2015 setzten die Ingede-Mitglieder mehr als sieben Millionen Tonnen grafischen Altpapiers als Rohstoff ein. Die Ingede koordiniert Forschungsprojekte, die den Interessen aller Mitglieder dienen. Unter Hökes Führung wurden seit 2003 Projekte mit einem Auftragsvolumen von mehr als drei Millionen Euro gestartet.

Über die reine Forschungsarbeit hinaus hat die Ingede inzwischen insgesamt 17 „Ingede-Methoden“ entwickelt, die als Standards bei der Beurteilung der Qualität von Altpapier, von Papier- und Stoffeigenschaften oder der Rezyklierbarkeit von Druckprodukten breite Anwendung finden.

Ziel der Ingede ist es, die Verwertung von grafischen Druckprodukten zu neuem grafischem Papier, zu Hygienepapieren und weiß gedeckten Verpackungspapieren und Faltschachtelkarton zu fördern und die Rahmenbedingungen für einen möglichst hohen Altpapiereinsatz zu verbessern.

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