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Fachjournalist Pincus Jaspert verstorben

Der weltweit tätige DD-Autor starb im 90. Lebensjahr in London
 

Werner Pincus Jaspert ist im Alter von 89 Jahren verstorben (Bild: Willem J Jaspert).

Werner Pincus Jaspert, der auch lange Jahre für Deutscher Drucker tätige Redakteur und Korrespondent, verstarb nach langer Krankheit in London.

Deutscher-Drucker-Leser, jedenfalls die etwas älteren Jahrgänge, kennen ihn noch als „Globetrotter in Sachen Druckindustrie“. Viele Jahrzehnte begleitete Pincus Jaspert die weltweite Verlags- und Medien-Szene, die er wie kaum ein Anderer kannte und tiefgehend analysierte. In Deutscher Drucker und in vielen anderen Magazinen der Eurographic Press war Jaspert regelmäßig mit aktuellen Berichten, Kommentaren und Glossen vertreten. Er hat alle Drupa-Messen in Düsseldorf besucht und kannte viele Vorstandschefs sowie Verleger in allen Teilen der Welt persönlich.

Als Sohn jüdischer Eltern am 21. März 1926 in Frankfurt am Main geboren, verbrachte er die ersten acht Lebensjahre in Deutschland. Wegen des aufziehenden Nationalsozialismus’ verließ die Familie Deutschland. Pincus Jaspert ging in nicht weniger als sechs Ländern zur Schule. Als Erwachsener lebte er später in Frankreich, Japan, in der Schweiz, in den USA und vor allem in England. London wurde für ihn zur zweiten Heimat.

Jaspert war auch Mitglied der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e.V. (Bamberg). Bis zuletzt arbeitete er an technischen Büchern und war freier Autor mehrerer Zeitungen.

Im Jahr 2011 hat Jaspert seine Autobiographie „Think or Swim. Dancing the Conga with Molotov and other reminiscenses“ veröffentlicht. Andere Bücher sind die mehrfach neu aufgelegten Standardwerke „Encyclopaedia of Type Faces“, „Standard typography reference guide“ sowie „State of the Art“.

Der Verlag Deutscher Drucker trauert um Pincus Jaspert. Unser Beileid gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

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