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Haftstrafe für ehemaligen Senator-Technology-Geschäftsführer

Hans-Eckart Joost in Frankreich verurteilt

Dreijährige Haftstrafe für Hans-Eckart Joost.

Hans-Eckart Joost, ehemaliger Geschäftsführer des deutschen Schneidemaschinen-Herstellers Senator Technology, wurde von einem französischen Gericht in Lorient (Bretagne) zu drei Jahren Haft verurteilt. Das meldet das französische Nachrichtenportal letelegramme.fr. Hintergrund des Urteils sind finanzielle Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der französischen Gießerei Serf (Caudan). Hans-Eckart Joost wurde in Abwesenheit verurteilt. Mit der dreijährigen Haftstrafe ist der Richter über das vom Staatsanwalt geforderte Strafmaß von zwei Jahren Gefängnis hinaus gegangen.

Gegenstand der Gerichtsverhandlung waren Vorgänge aus dem Jahre 2007. Kurz nach Kauf des französischen Unternehmens Serf habe der neue Geschäftsführer Joost Zahlungen in Höhe mehrerer Hunderttausend Euro von Serf an Senator  Technology angewiesen. Vor Gericht war unter anderem von zwei Zahlungen in Höhe von 300.000 und 400.000 Euro die Rede.

Serf ging 2008 in die Insolvenz und wurde 2009 liquidiert. Ende 2008 musste auch Schneider Technology Insolvenz anmelden. Hans Eckart-Joost damals: „Aufträge haben wir genug. Wir haben Anfang des Jahres aus der Autoindustrie einen Auftrag in mittlerer einstelliger Millionenhöhe bekommen, doch uns fehlt das Geld, um die Materialien einzukaufen“, hatte das Hamburger Abendblatt den Manager zitiert.

Die deutsche Senator Technology konnte aus der Insolvenz gerettet werden: Das Unternehmen wurde damals von der Gerhard Busch GmbH (Seevetal) übernommen und wird bis heute als  Schneider Senator SSB GmbH fortgeführt. Dieses Unternehmen ist von dem Gerichtsverfahren um Hans-Eckart Joost nicht betroffen. Schneider Senator bietet nach wie vor Papierschneidemaschinen für die Druckindustrie an.

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