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Heidelberg: Neue Leitung für Standort Brandenburg und Bereich Forschung & Entwicklung

 

Das Werk in Brandenburg und der Bereich Forschung & Entwicklung der Heidelberger Druckmaschinen AG haben zum 1. April 2012 eine neue Leitung bekommen: Clemens Schilling (50, li) übernimmt den Posten im Werk Brandenburg und Frank Kropp (43) ist neuer Leiter des Bereiches Forschung & Entwicklung.

Das Werk am Standort Brandenburg und der Bereich Forschung & Entwicklung der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) haben zum 1. April 2012 eine neue Leitung bekommen: Wie das Unternehmen mitteilt, ist Clemens Schilling (50) neuer Leiter des Werkes in Brandenburg und folgt damit auf Klaus Peter Gurries (55), der eine neue, standortübergreifende Aufgabe innerhalb der Heidelberg Gruppe übernehmen wird. Frank Kropp (43) hat die Nachfolge von Manfred Jurkewitz (56) im Bereich Forschung & Entwicklung übernommen. Jurkewitz wird jedoch auch künftig innerhalb des F&E-Bereiches eine leitende Position bekleiden. 

Die Heidelberger Druckmaschinen hat nach eigenen Angaben den Bereich Forschung & Entwicklung neu strukturiert und will in diesem Rahmen die funktionale Ausrichtung deutlich stärken. Damit würden die Schwerpunkte auf die Technologieentwicklung gelegt, gleichzeitig eine deutlich höhere Funktions- und Teilegleichheit über alle Produktlinien hinweg erzeugt und die Verfügbarkeit der neuesten Technologien in allen Leistungsklassen des Portfolios sichergestellt. Die Digitaldruckentwicklung für den Werbe- und Verpackungsdruck sollen gebündelt und ausgebaut werden.

Frank Kropp studierte an der Universität Dortmund Maschinenbau. Nach dem Diplom begann er 1994 seine Laufbahn bei Heidelberg als Entwicklungsingenieur von Bogenoffsetdruckmaschinen im Kleinformat. Nach verschiedenen leitenden Positionen übernahm er 2006 die Produktlinienverantwortung für die Speedmaster XL 105. Seit 2009 war Frank Kropp für die gesamte Entwicklung der Bogenoffsetdruckmaschinen von Heidelberg im Format 70x100 cm verantwortlich.

Clemens Schilling betreute nach dem Diplom im Studiengang Mascinenbau an der an der Universität Karlsruhe 1987 mehrere fabrikplanerische Projekte bei der Heidelberger Druckmaschinen AG, unter anderem den Neubau einer Fertigungshalle am Standort Wiesloch-Walldorf. Nach weiteren leitenden Funktionen im Fertigungsbereich des Unternehmens übernahm er 2002 die Leitung eines Produktionsbereiches und verantwortete die Oberflächen- und Betriebsmitteltechnik, die Einzelteilfertigung sowie den Instandhaltungsbereich am Standort Wiesloch-Walldorf, heißt es in der Unternehmensmitteilung weiter. Ab 2005 leitete er den Bereich Produktionstechnik und war damit verantwortlich für die Weiterentwicklung der PLM-Prozesskette und den Aufbau des Heidelberg Produktionssystems.

Seit August 2008 war Schilling zuständig für die Serienfertigung am Standort Wiesloch-Walldorf. In seiner neuen Aufgabe soll er laut Heidelberg die Serienfertigung an den Standorten Brandenburg und Wiesloch-Walldorf weiter optimieren, um Synergie-Effekte für das Unternehmen zu erzielen.

Das Heidelberg Werk in Brandenburg wurde 1992 gegründet und beschäftigt rund 675 Mitarbeiter. Die Mitarbeiter fertigen hauptsächlich Wellen und walzenförmige Teile sowie kleine Flachteile, die für die Herstellung von Druckmaschinen benötigt werden. Jedes Jahr werden auf 250 Werkzeugmaschinen circa 5.000 Tonnen Stahl sowie 500 Tonnen Aluminium, Messing und Guss verarbeitet.

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