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Vincent Peyrègne ist neuer CEO der WAN-Ifra

Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien unter neuer Führung
Vincent Peyrègne

Neuer CEO für den Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien WAN-Ifra: Vincent Peyrègne (44). Photo: Didier Plowy

Vincent Peyrègne (44) ist neuer Chief Executive Officer des Weltverbands der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-Ifra). Verbandspräsident Jacob Mathew gab die Ernennung des Nachfolgers von Christoph Riess bekannt. Zu Peyrègnes Hauptaufgaben werde es gehören, neue Strategien und Konzepte für WAN-IFRA, den internationalen Verband der Zeitungen und Nachrichtenmedien, zu entwickeln.

Der neue CEO bringt 25 Jahre berufliche Erfahrung im Zeitungs- und Mediensektor mit. In seiner Laufbahn war er in Frankreich, Deutschland und der Schweiz für mehrere regionale und überregionale Verlage, nationale und internationale Branchenverbände sowie die französische Regierung tätig. In dieser Zeit hatte er unterschiedliche Positionen in den Bereichen Anzeigen/Werbung, Vertrieb und Technologie, Marketingforschung, Consumer Insight und Innovation inne.

Überdies war er in der Vergangenheit auch für die Ifra tätig: Er kam 1997 zu dem Verband mit Sitz in Darmstadt und gründete zunächst die Tochterorganisation Ifra South West Europe in Paris für den französischsprachigen Markt und anschließend Ifra Ibérica SL in Madrid für die spanischsprachigen Länder. Anschließend war er als Leiter für Entwicklung und Marketingforschung für das Medienunternehmen Edipresse in Lausanne tätig, bevor er zum französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation wechselte. Dort war er für die sogenannten „États généraux de la presse“ zuständig, eine Initiative der französischen Regierung als Reaktion auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Zeitungen in Frankreich.

Christoph Riess war Ende März 2012 bei der WAN-Ifra ausgeschieden. Seither hatten die drei stellvertretenden CEOs – Manfred Werfel in Darmstadt, Larry Kilman in Paris und Thomas Jacob in Singapur – mit Unterstützung durch Chief Financial Officer Andreas Musielak interimsmäßig das operative Geschäft des Verbands geleitet. 

Die WAN-Ifra, mit Sitz in Paris und Darmstadt sowie Regionalbüros in Singapur, Indien, Spanien, Frankreich und Schweden, vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3.000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern.

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