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Vorstandsmitglied John Jahr bei G+J ausgeschieden

Erfolgreiche Karriere beendet

John Jahr (67) ist aus dem Hamburger Verlag Gruner+Jahr ausgeschieden. »Er war so etwas wie der gute Geist, der beruhigend wirkte, wenn die Wogen mal zu hoch gingen«, beschrieb der bis Ende Oktober 2000 amtierende G+J-Vorstandsvorsitzende Gerd Schult-Hillen seinen langjährigen Weggefährten. Eile und Hetze sind Jahrs Sache nicht. Für ihn gilt: »In der Ruhe liegt die Kraft«.
Sein gleichnamiger Vater hatte die Verlegerdynastie 1924 mit der Zeitschrift »Sportchronik« begründet. Nach dem 2. Weltkrieg folgten Magazine wie »Constanze«, die Ende 1969 in der »Brigitte« aufging. »Capital« und »Schöner Wohnen« – Titel, die noch heute Aushängeschilder von G+J mit seinen mittlerweile mehr als 100 Zeitschriften und Zeitungen sind. Der Name Jahr blieb erhalten, als sich 1965 drei Unternehmen in Hamburg zusammenschlossen: der Henri Nannen-Verlag von Gerd Bucerius, der constanze-Verlag von Jahr sen. und die Druckerei von Richard Gruner. Damit wollten die drei ein wirtschaftliches und publizistisches Gegengewicht zum Hamburger Axel Springer Verlag schaffen, erinnert sich der Sohn heute. Für ihn, der vor 35 Jahren mit in die G+J Geschäftsführung einzog, war diese Fusion ein »absoluter Höhepunkt« seiner Laufbahn.

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