Hochgeschwindigkeits-Roboter zum Stapeln und Zählen
Schobertechnologies mit neuer Anlage zur Drupa
21.02.2012 Martina Reinhardt
Schobertechnologies will das Zählen und Schneiden von Inmould-Labels mit einem Hochgeschwindigkeitsroboter automatisieren.
Zur Drupa 2012 will Schobertechnologies die High-Speed-Robotertechnologie zum Stapeln und Zählen von langen und schwierigen Inmould-Labels (IML) inline mit der RSM-Rotationsschneidmaschine einführen. Die besonderen Eigenschaften des neuen automatisierten Hochgeschwindigkeitsroboters sind laut Hersteller eine sehr hohe extreme Beschleunigung und sowie eine hohe Präzision bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 50 m/min.
Produktbezogene Pick&Place-Platten sollen kurze Rüstzeiten gewährleisten und dafür sorgen, dass die Anlage verschiedene Produkttypen und Formen sicher und mit synchronisierter Geschwindigkeit aufnimmt und nonstop in einen dualen Stapelkasten aufstapelt. Ein Prüfungssystem mit Ausschleusevorrichtung für Makulatur ist ebenfalls verfügbar.
Die Grundausstattung der IML-Rotationsmaschine umfasst unter anderen einen M-Stack, optional ist auch ein Star-Stack sowie die High-Speed-Robotertechnologie „Spider“ verfügbar. Zur weiteren Ausstattung zählen eine einstellbare Spreizstation für mehrere Nutzen quer zur Laufrichtung, die eine sichere Produktstapelung, auch bei verschachtelter Produktanordnung, gewährleisten soll sowie eine antistatische Vorrichtung sowie für eine stufenlose Regulierung des Schneidspalts beziehungsweise zur Verschleißkompensation der Schneide ein Gap-Control-System (GCS).
Die Schobertechnologies GmbH ist ein Tochterunternehmen der Schober GmbH Holding und ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Rotationswerkzeugen, Einbauaggregaten und Sondermaschinen zum Einsatz in der Film-, Folien-, Kartonagen-, Nonwovens- und Papierverarbeitungsindustrie.


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