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Actega Terra: Lacke geben Druckprodukten den "Magic Touch"

Von Haptiklacken über ein neues UV-Doppellacksystem und UV-Silber bis zu 3-D-Effekten mit UV Drip-Off
 

Die Actega Terra GmbH mit Sitz in Lehrte bei Hannover ist Spezialist für Wasserlacke, UV-Lacke, Effektlacke und Lacke auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Zur Drupa 2012 wurden eine Reihe von neuen Lacksystemen vorgestellt.

Das Lackieren ist heute eine immer häufiger eingesetzte Veredelungsart. Folglich zeigten sich auf der Drupa 2012 eine Reihe von Lackherstellern aus dem In- und Ausland. Einer der bekannten deutschen Lackspezialisten ist Actega Terra. Ob Lackneuheiten für aufmerksamkeitsstarke Druckerzeugnisse, ob Haptiklack Magic Touch, wasserbasierter Höchstglanzlack oder neues UV Silber, umfangreiche Informationen dazu und anschauliche Druckmuster erhielten interessierte Besucher am Stand. 

Das Lackieren ist heute eine immer häufiger eingesetzte Veredelungsart. Folglich zeigten sich auf der Drupa 2012 eine Reihe von Lackherstellern aus dem In- und Ausland. Einer der bekannten deutschen Lackspezialisten ist Actega Terra. Der Lehrter Spezialist stellte verschiedene Lackneuheiten vor – zum Beispiel den Haptiklack Magic Touch, einen wasserbasierten Höchstglanzlack oder neues UV-Silber. 
Der neue wasserbasierte Haptiklack Magic Touch soll  eine besonders ausgeprägte weiche Haptik schaffen. Damit erweitert er Druckerzeugnisse um eine fühlbare Dimension und spricht neben der optischen Wahrnehmung auch den Tastsinn des Konsumenten an. Mit seiner vergleichbar geringen Neigung zum Aufpolieren stellt er laut Hersteller eine wirtschaftliche Alternative zur Cellophanierung von zum Beispiel Umschlägen dar. Im Bereich der Verpackungen ist er geeignet zur Differenzierung und Positionierung der Marke. Eingesetzt wird er im Bogenoffset aus dem Lackwerk oder im Tiefdruck. Der matt gestaltete Lack soll über ein gutes Laufverhalten verfügen, blockunempfindlich sein und beidseitig applizierbar sein. Außerdem eignet er sich für weitere Veredelungsschritte, wie zum Beispiel die Heißfolienprägung oder die UV-Lackierung im Siebdruck. 
Ein neuer, ebenfalls wasserbasierter Höchstglanzlack für Lebensmittelverpackungen ist für den Einsatz auf Faltschachteln im Lebensmittelverpackungsdruck entwickelt worden. Es handelt sich dabei um einen neuen Lack der Food-Safe-Serie, die mittlerweile mehr als 40 Wasserlacke umfasst. Food-Safe steht für drei Merkmale gleichzeitig: Der Lack ist migrationsarm (Globalmigrationswert < 60 mg/kg EU Würfel-Modell) und konform zur Schweizer Bedarfsgegenständeverordnung (Positivliste SR 817.023.21). Darüber hinaus ist er für den direkten Lebensmittelkontakt mit trockenen und fettenden Lebensmitteln zertifiziert. Nur Lacke, die alle drei Qualitätsmerkmale gleichzeitig erfüllen, erhalten das Food-Safe-Siegel des Herstellers. Food-Safe-Lacke verzichten auf unerwünschte konstitutionelle Bestandteile wie Mineralöle (MOSH, MOAH), Schwermetalle und Phthalate und sind geruchsarm eingestellt. 
Der neue Höchstglanzlack soll sehr hohen Glanz mit schneller Trocknung verbinden. Ausgelegt auf vergleichsweise hohe Maschinengeschwindigkeiten, wird er als sehr scheuer- undkratzfest bezeichnet. 
Eine hochwertige Veredelung soll das neue Terra-Effekt UV-Silber G 7/880 aus dem Lackwerk erzielen. Durch den Einsatz von unter Vakuummetallisierung hergestellten, extrem dünnen und homogenen Aluminiumplättchen, soll dieser Lack hohe metallische Brillanz erzeugen. Die Pigment-Plättchen richten sich parallel zum Bedruckstoff sowie nach oben aus. So entsteht ein Spiegeleffekt; das Licht wird klar und strahlend reflektiert. Aufgrund seiner guten Deckkraft ist es laut Hersteller gut geeignet für das Lackwerk nach Druck. Für die Anwendung Lack vor Druck bietet das UV-Silber mit seiner guten Überdruckbarkeit eine zusätzliche Einsatzmöglichkeit. Wenn Zeit, Kosten oder Nachhaltigkeit (Folienabfall) eine Rolle spielen, stellt das UV-Silber eine Alternative zur Heiß- oder Kaltfolienprägung dar. 
Das neue UV-Doppellacksystem erzielt Glanzergebnisse, die an eine UV-Offline-Lackierung heranreichen, ist Actega Terra überzeugt. Die Kombination aus Wasser basiertem Primer und UV-Lack auf konventioneller Druckfarbe ist speziell für den Einsatz auf UV-Doppellackmaschinen entwickelt worden. Appliziert wird der Terra-Wet Primer G 9/185 Food-Safe aus dem ersten Lackwerk nach Druck. Er verschließt die Oberfläche des bedruckten Substrates und dient somit als Sperrschicht. Damit beugt er der Absorption des UV-Lackes in den Bedruckstoff und die Druckfarbe vor. 
Eine neuartige Veredelungsmöglichkeit bietet das UV-Drip-Off-System aus Terra-Effekt UV Drip Off Primer 1235 und Terra-Gloss UV Glanzlack G 8/192 F VK Drip Off. Nach demselben Prinzip angewendet, erzielt dieses System nicht nur Matt- oder Abperleffekte, sondern eine starke dreidimensionale Optik. Sogar Hologramm-Effekte sind umsetzbar.
Im Hinblick auf das neue Lacksystem Plastic Star ist es Actega Terra gelungen, Bedruckstoffe nur durch den Einsatz von Lack mit einer kunststoffartigen Oberfläche zu versehen. Durch die spezielle Formulierung und das exakt aufeinander abgestimmte System Plastic Star entsteht ein besonders stark ausgeprägter Effekt. Plastic Star ist für den vollflächigen Einsatz im Bogenoffset entwickelt worden. Aus dem letzten Druckwerk erfolgt der Auftrag des UV-Primers. Aus dem Lackwerk wird ein UV-Speziallack appliziert. Es entsteht eine sehr dichte und geschlossene Oberfläche mit einer stark ausgeprägten Höhen/Tiefen-Struktur. Diese bildet den charakteristischen Kunststoff-Haptik-Effekt. Geeignet für die hochwertige Veredelung von Umschlägen und Faltschachteln, schafft das neue Lacksystem eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit auch in herausfordernden Umgebungen.

Das Lackieren ist heute eine immer häufiger eingesetzte Veredelungsart. Folglich zeigten sich auf der Drupa 2012 eine Reihe von Lackherstellern aus dem In- und Ausland. Einer der bekannten deutschen Lackspezialisten ist Actega Terra. Der Lehrter Spezialist stellte verschiedene Lackneuheiten vor – zum Beispiel den Haptiklack Magic Touch, einen wasserbasierten Höchstglanzlack oder neues UV-Silber. 

Der neue wasserbasierte Haptiklack Magic Touch soll  eine besonders ausgeprägte weiche Haptik schaffen. Damit erweitert er Druckerzeugnisse um eine fühlbare Dimension und spricht neben der optischen Wahrnehmung auch den Tastsinn des Konsumenten an. Mit seiner vergleichbar geringen Neigung zum Aufpolieren stellt er laut Hersteller eine wirtschaftliche Alternative zur Cellophanierung von zum Beispiel Umschlägen dar. Im Bereich der Verpackungen ist er geeignet zur Differenzierung und Positionierung der Marke. Eingesetzt wird er im Bogenoffset aus dem Lackwerk oder im Tiefdruck. Der matt gestaltete Lack soll über ein gutes Laufverhalten verfügen, blockunempfindlich sein und beidseitig applizierbar sein. Außerdem eignet er sich für weitere Veredelungsschritte, wie zum Beispiel die Heißfolienprägung oder die UV-Lackierung im Siebdruck. 

Ein neuer, ebenfalls wasserbasierter Höchstglanzlack für Lebensmittelverpackungen ist für den Einsatz auf Faltschachteln im Lebensmittelverpackungsdruck entwickelt worden. Es handelt sich dabei um einen neuen Lack der Food-Safe-Serie, die mittlerweile mehr als 40 Wasserlacke umfasst. Food-Safe steht für drei Merkmale gleichzeitig: Der Lack ist migrationsarm (Globalmigrationswert < 60 mg/kg EU Würfel-Modell) und konform zur Schweizer Bedarfsgegenständeverordnung (Positivliste SR 817.023.21). Darüber hinaus ist er für den direkten Lebensmittelkontakt mit trockenen und fettenden Lebensmitteln zertifiziert. Nur Lacke, die alle drei Qualitätsmerkmale gleichzeitig erfüllen, erhalten das Food-Safe-Siegel des Herstellers. Food-Safe-Lacke verzichten auf unerwünschte konstitutionelle Bestandteile wie Mineralöle (MOSH, MOAH), Schwermetalle und Phthalate und sind geruchsarm eingestellt. 

Der neue Höchstglanzlack soll sehr hohen Glanz mit schneller Trocknung verbinden. Ausgelegt auf vergleichsweise hohe Maschinengeschwindigkeiten, wird er als sehr scheuer- undkratzfest bezeichnet. 

Eine hochwertige Veredelung soll das neue Terra-Effekt UV-Silber G 7/880 aus dem Lackwerk erzielen. Durch den Einsatz von unter Vakuummetallisierung hergestellten, extrem dünnen und homogenen Aluminiumplättchen, soll dieser Lack hohe metallische Brillanz erzeugen. Die Pigment-Plättchen richten sich parallel zum Bedruckstoff sowie nach oben aus. So entsteht ein Spiegeleffekt; das Licht wird klar und strahlend reflektiert. Aufgrund seiner guten Deckkraft ist es laut Hersteller gut geeignet für das Lackwerk nach Druck. Für die Anwendung Lack vor Druck bietet das UV-Silber mit seiner guten Überdruckbarkeit eine zusätzliche Einsatzmöglichkeit. Wenn Zeit, Kosten oder Nachhaltigkeit (Folienabfall) eine Rolle spielen, stellt das UV-Silber eine Alternative zur Heiß- oder Kaltfolienprägung dar. 

Das neue UV-Doppellacksystem erzielt Glanzergebnisse, die an eine UV-Offline-Lackierung heranreichen, ist Actega Terra überzeugt. Die Kombination aus Wasser basiertem Primer und UV-Lack auf konventioneller Druckfarbe ist speziell für den Einsatz auf UV-Doppellackmaschinen entwickelt worden. Appliziert wird der Terra-Wet Primer G 9/185 Food-Safe aus dem ersten Lackwerk nach Druck. Er verschließt die Oberfläche des bedruckten Substrates und dient somit als Sperrschicht. Damit beugt er der Absorption des UV-Lackes in den Bedruckstoff und die Druckfarbe vor. 

Eine neuartige Veredelungsmöglichkeit bietet das UV-Drip-Off-System aus Terra-Effekt UV Drip Off Primer 1235 und Terra-Gloss UV Glanzlack G 8/192 F VK Drip Off. Nach demselben Prinzip angewendet, erzielt dieses System nicht nur Matt- oder Abperleffekte, sondern eine starke dreidimensionale Optik. Sogar Hologramm-Effekte sind umsetzbar.

Im Hinblick auf das neue Lacksystem Plastic Star ist es Actega Terra gelungen, Bedruckstoffe nur durch den Einsatz von Lack mit einer kunststoffartigen Oberfläche zu versehen. Durch die spezielle Formulierung und das exakt aufeinander abgestimmte System Plastic Star entsteht ein besonders stark ausgeprägter Effekt. Plastic Star ist für den vollflächigen Einsatz im Bogenoffset entwickelt worden. Aus dem letzten Druckwerk erfolgt der Auftrag des UV-Primers. Aus dem Lackwerk wird ein UV-Speziallack appliziert. Es entsteht eine sehr dichte und geschlossene Oberfläche mit einer stark ausgeprägten Höhen/Tiefen-Struktur. Diese bildet den charakteristischen Kunststoff-Haptik-Effekt. Geeignet für die hochwertige Veredelung von Umschlägen und Faltschachteln, schafft das neue Lacksystem eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit auch in herausfordernden Umgebungen.

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