Weiterempfehlen Drucken

Adobe: Aktuelles Update der Creative Cloud jetzt verfügbar

Neue Versionen der CC-Desktop-Anwendungen und weitere Community- und Publishing-Funktionen
 

Nach Vorstellung auf der Kreativitätskonferenz Adobe Max im Mai stehen die Updates der Adobe Creative Cloud jetzt zur Verfügung. Das ausschließlich angebotene Abomodell über die Wolke bleibt jedoch umstritten.

Adobe Systems hat die Verfügbarkeit eines neuen Updates der Adobe Creative Cloud bekanntgegeben. Die CC-Desktop-Applikationen – darunter Photoshop CC, Illustrator CC und Indesign CC – wurden weiterentwickelt, alle Anwendungen sind jetzt mit den integralen Publishing- und Community-Funktionen der Creative Cloud verknüpft. Unter anderem wurde auch Behance integriert, die Online-Community für Kreative (das Netzwerk verfügt derzeit laut Adobe über 1,4 Mio. Teilnehmer).

Die Creative Cloud mache es einfacher, seine fertigen Arbeiten zu veröffentlichen, so Adobe. Sei es auf Webseiten, per mobilen Apps, als Tablet-Publikationen, Online-Portfolios oder als Inhalt für nahezu jedes beliebige Gerät. Die neue Version vereinfache den kompletten kreativen Prozess in der Wolke mit Kernfunktionen wie:

  • Desktop, Web und mobiler Zugriff: Mit der neuen Creative Cloud Desktop-App wird die gesamte kreative Welt der Anwender zwischen Desktop, Webseite und mobilen Geräten synchronisiert und organisiert.
  • Integration mit Kreativen-Community: Dank der Integration von Behance mit der Creative Cloud können Mitglieder ihre Portfolios veröffentlichen, nachvollziehen, woran andere Kreative arbeiten, Fortschritte an ihren Werken veröffentlichen und sich Rückmeldungen dazu von der weltweiten Community einholen.
  • Synchronisieren, Speichern, Teilen und Zusammenarbeiten: Alle Dateien und Assets lassen sich zwischen Desktop, Cloud und mobilen Geräten teilen.
  • Reibungsloses Publishing: Mitglieder der Creative Cloud haben Zugang zu kreativen Diensten wie Digital Publishing Suite, PhoneGap Build, Adobe Typekit und anderen mehr.

Das Update der Creative Cloud umfasst die nächste Generation von 15 Adobe Desktop-Applikationen, darunter Photoshop CC, Indesign CC, Illustrator CC, Dreamweaver CC und Premiere Pro CC.
Photoshop CC beinhaltet unter anderem neue Schärfe-Funktionen und Workflow-Verbesserungen für Designer. Ein neues Feature zur Entfernung von Verwicklungen (Camera Shake Reduction) verbessert Bilder. Die komplett neue Schärfen-Funktion (Smart Sharpen) erhält Texturen und Details.
Das Touch Type-Werkzeug in Illustrator CC soll Designern neue Möglichkeiten eröffnen, mit Schriften umzugehen. Buchstaben und Text lassen sich bewegen, skalieren und rotieren und bleiben dennoch vollständig editierbar. Illustrator erlaubt es jetzt auch, mit Pinseln zu malen, die aus einem Foto erzeugt werden.
Die neuen Indesign-Architektur beschleunigt das Programm laut Adobe drastisch und mit dem Designerwerkzeug Adobe Muse CC lassen sich Elemente für die Änderung im Browser definieren.
Video-Anwender profitieren von neuen Editing-Funktionen, Anpassungsmöglichkeiten und Verbesserungen, um effizienter zu arbeiten.
Webdesigner und Webentwickler werden die Aktualisierungen der Adobe-Edge-Produktfamilie zu schätzen wissen. Das aktuelle Edge Animate CC ermöglicht die Gestaltung von Animationen und interaktiven Inhalten.

Das Update der Creative Cloud ist ab sofort verfügbar. Allen derzeitigen Mitgliedern der Creative Cloud stehen die Neuerungen umgehend zur Verfügung. Das Update ist Teil der Creative-Cloud-Mitgliedschaft und verursacht keine zusätzlichen Kosten. Eine Mitgliedschaft kostet 61,49 Euro monatlich innerhalb eines Jahresvertrags. Ein Upgrade für bestehende Creative-Suite-Kunden (ab CS3) ist für 36,89 Euro im Monat mit Jahresabonnement verfügbar.

Hintergrundinfo:
Über die »Verpflichtung« durch Adobe, die Kreativprozesse von Designern, Layoutern und anderen kreativ Arbeitenden in die Wolke auszulagern, herrscht derzeit in der Community große Uneinigkeit und viel Diskussionsbedarf. Adobe lässt derzeit keine andere Möglichkeit mehr offen, als das Cloud-Mietmodell.

Anzeige

Mehr zum Thema

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Canon bringt Varioprint i200 im Juni 2017 auf den Markt

Inkjet-Bogendrucksystem und „kleine Schwester“ der i300 soll Produktivitäts-Lücke im Canon-Produktportfolio schließen

Canon erweitert seine Varioprint i-Serie um die Varioprint i200 – ein Inkjet-Bogendrucksystem mit einer maximalen Druckgeschwindigkeit von 200 DIN-A4-Seiten pro Minute. Die i200 ist die „kleine Schwester“ der im Februar 2015 vorgestellten Varioprint i300 und soll bei Canon das Volumenband zwischen dem tonerbasierten Vollfarb-Bogendrucksystem Imagepress C10000VP (100 Seiten/min.) und der Varioprint i300 (300 Seiten/min.) schließen. Für die i200 zur Verfügung steht ebenfalls der neue Prismasync Controller (v5).

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Betriebskindergarten?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...