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Adobe stellt nächste Generation der Digital Publishing Suite (DPS) vor

Tablet-Publishing – jetzt auch auf Smartphones und mit Social-Sharing-Möglichkeiten
 

Adobe hat vor wenigen Tagen auf dem Annual Publishing Summit in New York neue Funktionen der Digital Publishing Suite (DPS) vorgestellt (Grafik: vollständig integrierter Workflow für die Aufbereitung von Inhalten für das iPad mithilfe von Adobe Indesign CS6 und der Adobe Digital Publishing Suite, Single Edition).

Adobe hat neue Funktionen der Adobe Digital Publishing Suite (DPS) vorgestellt. Diese sollen Medienhäusern und Corporate Publishern eine größere Reichweite und eine neue Art der Vermarktung ihrer Inhalte ermöglichen. Zu den neuen Funktionen zählen der Content Viewer für das iPhone, das Teilen von Inhalten in Sozialen Netzwerken, umfangreiche Lizenzierung von Schrifttypen sowie eine verbesserte Integration mit der Adobe Creative Suite 6. 

Content Viewer für das iPhone.
Der neue Content Viewer für das iPhone soll Medienhäusern und Unternehmen jetzt auch Veröffentlichungen auf iPhone- und iPod Touch-Geräten ermöglichen – in Ergänzung zu iPad, Kindle Fire und Android-Tablets. The New Yorker, eine Publikation aus dem Hause Condé Nast, ist die erste digitale Zeitschrift, die über den neuen Content Viewer dargestellt wird. 

Social Sharing.
Neue Möglichkeiten des Social Sharing sollen es Lesern und Kunden möglich machen, aus den Applikationen der Digital Publishing Suite heraus auf Facebook, Twitter und via E-Mail auf Artikel hinzuweisen. Dadurch sei eine breite Inhaltsstreuung möglich, ebenso wie ein kostenfreies Probelesen im Web-Browser, welches der Verlag kontrollieren kann. DPS-Kunden könnten dabei die Artikel und die Social Media-Kanäle, über die diese geteilt werden können, individuell konfigurieren. So werde der Aufbau einer Publikation erleichtert und Leser könnten einfacher als zahlende Abonnenten gewonnen werden.

Erweiterte Rechte bei Schriftennutzung.
Anwender der Digital Publishing Suite genießen ab sofort erweiterte Rechte zur Nutzung der Adobe Type Library. Kunden, die Adobe Type-Library-Schriften direkt über Adobe lizenzieren lassen und die ihre Inhalte in .folio-Dateien (welche Bitmaps, PDF und HTML enthalten können) erstellen, können ausgewählte Schriften in ihre Publikationen einbetten, ohne dabei zusätzliche Schriftlizenzierungen oder Kosten in Kauf nehmen zu müssen.

Intelligente“ Layouts in Adobe Indesign CS6.
Design- und Produktionsteams sollen durch die Nutzung der „intelligenten“ Layout-Funktion in Indesign CS6 Zeit sparen können, indem sie ein einziges Indesign-Dokument für die Publikation auf verschieden großen Geräten wie iPhone, iPad, Kindle Fire und Android-Tablets erstellen. Nutzen Designer die Liquid-Seiten-Regeln in Indesign CS6, werden die alternativen Layoutvarianten automatisch umgerechnet und neu arrangiert, sodass in vielen Fällen anstelle eines zweiten Umbruchs nur noch ein Feintuning des jeweiligen Layouts notwendig ist. 

Integration Adobe Edge.
Die Adobe-Edge-Preview ermöglicht es Designern, animierte HTML5-Inhalte zu erstellen, die mit Indesign einfach in die Digital-Publishing-Suite-Applikationen integriert werden können sollen. In Kombination mit den interaktiven Overlays in Indesign können Designer die Vorteile einer intuitiven Zeitleiste sowie Codierungsmöglichkeiten aus Adobe Edge nutzen, um mithilfe von Interaktivität die redaktionellen Inhalte und Anzeigen attraktiver für die Leser zu gestalten. 

Hintergrundinfo.
Die Digital Publishing Suite ist ein Set an komplett gehosteten Diensten und Viewer-Technologien für die Veröffentlichung, Verbreitung, Vermarktung und Optimierung digitaler Magazine, Zeitungen, Werbung und Corporate Publikationen auf führenden Tablets, das eng mit dem Produkten der Adobe Creative Suite 6 integriert ist. Derzeit übermittelt Adobe nach eigenen Angaben 120.000 Publikationen pro Tag an Tablet-Leser und entwickelt die DPS kontinuierlich weiter.

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