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Adobe stellt Document Cloud und Acrobat DC vor

Hersteller will Digitalisierung bei der Bearbeitung von Dokumenten vorantreiben
 

PDFs geräteübergreifend bearbeiten, verwalten und unterschreiben: Adobe will mit seiner Document Cloud und Acrobat DC einen produktiveren Umgang mit Dokumenten erreichen – volldigital und mobil.

Adobe hat rund um das neue Acrobat DC ein weiteres Cloud-Angebot realisiert, mit dem Anwender jederzeit und an jedem Ort geräteübergreifend auf ihre PDF-Dokumente zugreifen und diese bearbeiten können sollen. Die neue Adobe Document Cloud umfasst eine Reihe integrierter Services, mit denen die Nutzer über ein zentrales Online-Profil und ein persönliches Dokumentenzentrum auf sämtliche verknüpften Geräte zugreifen können.

Mit Adobe Document Cloud lassen sich laut Hersteller Dokumente erstellen, überprüfen, genehmigen, unterschreiben und zurückverfolgen – unabhängig davon, ob es sich um Einverständnis-
erklärungen für die Schule, Krankenkassenformulare oder komplexe Workflows von Geschäftsunterlagen handelt. Adobe will mit der Cloud die Digitalisierung der Dokumenten-Bearbeitung auf ein neues Level bringen. Denn laut einer IDC-Studie werden auch heute noch in 80% aller Fälle Dokumente nicht digital bearbeitet. Immer noch müssen diese einmal oder öfter auf und von Papier übertragen werden, insbesondere dann, wenn Unterschriften ins Spiel kommen.

Nach Aussagen des US-amerikanischen Herstellers soll die Adobe Document Cloud deshalb beinhalten:

  • Komplett neues Acrobat DC (mit intuitiver, touch-fähiger Benutzeroberfläche): Das neue Tool Center ermögliche einen vereinfachten und schnellen Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Werkzeuge. Darüber hinaus nutze Acrobat DC die Photoshop-Bildbearbeitung, um ein beliebiges Papierdokument in eine digitale, editierbare Datei umzuwandeln, die dann zur Unterschrift Versand werden könne.
  • E-Signaturen und digitale Signaturen überall und für jedermann: eSign Services werde in jedem Abonnement von Acrobat DC enthalten sein, das sowohl Bestandteil der Adobe Document Cloud als auch der Adobe Creative Cloud ist. Ab jetzt lasse sich jedes Dokument von einem beliebigen Gerät aus versenden und unterschreiben.
  • Einführung von Mobile Link und neuen mobilen Apps: Anwender könnten geräteübergreifend immer auf ihre Arbeit zugreifen und im Formular oder Dokument dort weitermachen, wo sie aufgehört haben. Anhand der zwei neuen mobilen Apps, Acrobat Mobile und Fill & Sign, sollen sich Dokumente direkt auf dem Smartphone und Tablet bearbeiten, kommentieren und unterschreiben lassen. Zudem lasse sich die Kamera des Endgeräts als tragbarer Scanner verwenden, um ein beliebiges Papierdokument in eine digitale, editierbare Datei umzuwandeln, die dann zur Unterschrift versendet werden könne.
  • Dokumentenverwaltung und -kontrolle: Zusätzliche Funktionen sollen es ermöglichen, Dokumente zu verwalten, nachzuverfolgen und zu kontrollieren. Mithilfe der intelligenten Weiterleitung sollen sich wichtige Dokumente entlang ihres Bearbeitungsprozesses nachverfolgen lassen. Kontrollfunktionen dienten dabei dem Schutz sensibler Informationen.

Da Acrobat DC in der Creative Cloud enthalten ist, erhalten CC-Kunden automatisch auch Zugang zur Document Cloud. Somit können Kreative überall mit PDFs arbeiten und diese mit der Creative Cloud synchronisieren.

Adobe Document Cloud und Acrobat DC sollen innerhalb der nächsten 30 Tage erhältlich sein. Mit dem Abonnement von Acrobat für aktuell ab 23,79 Euro im Monat (Einzelprodukt-Jahresabo) erhalten Kunden das neue Acrobat DC und Document Cloud automatisch, sobald diese Angebote erscheinen. Acrobat DC wird im Abo und als unbefristete Lizenz verfügbar sein.

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