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Adobe: PDF Print Engine soll zukünftige PDF-Workflows beschleunigen

Neue PDF Print-Technologie ab sofort für OEM-Partner verfügbar

Adobe Systems stellt auf der Ipex in Birmingham die Adobe PDF Print Engine vor, eine neue Technologie, die es ermöglichen soll, komplexe Grafiken und Transparenzeffekte in PDF-Dateien genauer, zuverlässiger und schneller auszugeben. Da sich das PDF-Format ebenso wie Postscript als Industriestandard zur Ausgabe hochwertiger Inhalte etabliert hat, werden OEM (Original Equipment Manufactors)-Partner die Adobe PDF Print Engine in ihre zuküftigen Entwicklungen und Druck-Produkte integrieren.
Immer leistungsfähigere Grafik-Lösungen erleichtern es Anwendern, zunehmend komplexere und anspruchsvollere Entwürfe zu erstellen. Dies macht in Verbindung mit kurzfristigen Deadlines und entsprechenden Korrekturen in letzter Sekunde effiziente Druck-Workflows mit hochwertigen Ergebnissen zu einer echten Herausforderung. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, sollten Ausgabegeräte auf anerkannten Standardlösungen basieren. Die Inhalte eines Druckauftrags im PDF-Format ohne Modifizierungen zu erfassen und Produktions- und Ablaufinformationen in JDF (Job Definition Format) zu beschreiben, soll unnötige Arbeitsschritte vermeiden. Zusätzlich lassen sich zu jedem Zeitpunkt Korrekturen an den Inhalten und den Ausgabeeinstellungen eines Auftrags vornehmen.
Die Adobe PDF Print Engine soll die Stärke von Adobe PDF, Inhalte zuverlässig zu bewahren mit der von JDF, Ausgabesysteme effizient zu steuern, verbinden. So kann es möglich werden, Druckaufträge unabhängig von Ausgabegeräten durchzuführen. Druckmaschinen, die mit der Adobe PDF Print Engine arbeiten, erlauben laut Adobe kurzfristige Änderungen an Inhalten sowie die mehrfache Verwendung eines Druckauftrags an unterschiedlichen Geräten. Gestalter und Druckdienstleister profitieren von einer zuverlässigen, hochaufgelösten Vorschau auf ihrem Bildschirm, die mit der gleichen Rendering-Maschine arbeitet wie der RIP (Raster Image Processor), der die Daten für den Druck in eine Rastergrafik umrechnet.
Adobe bietet die Adobe PDF Print Engine als Software Development Kit für OEM-Partner an, die mit der neuen Technologie leistungsfähigere Ausgabegeräte entwickeln. Dazu gehören RIPs, Druckvorschau, Proof-Software und Workflow-Systeme für effizienten Druck. Der modulare Aufbau der Adobe PDF Print Engine ermöglicht schnellere Upgrades auf neue PDF-Versionen, so dass Druckdienstleister ihre Systeme ohne lange Ausfallzeiten auf die aktuelle Version umstellen können. Die skalierbare Architektur der Adobe PDF Print Engine ist für die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Aufträge geeignet und ist daher laut Adobe optimal in Systemen einsetzbar, die über mehrere CPUs verfügen.
Das Adobe PDF Print Engine SDK ist ab sofort für OEM-Partner verfügbar. Erste Produkte, die auf der neuen Technologie basieren, werden auf der Ipex 2006, der Graph Expo 2006 und im weiteren Verlauf dieses Jahres erwartet.

Adobe Systems http://www.adobe.com/products/pdfprintengine

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