Weiterempfehlen Drucken

Adobe Systems: Einheitliches Format für Raw-Daten vorgestellt

Digital Negative Spezifikation (.DNG)

Adobe Systems hat die Digital Negative Spezifikation (.DNG) vorgestellt, ein einheitliches Format für Kamera-Rohdaten. Dazu bietet das Unternehmen mit dem Adobe DNG-Konverter ein kostenloses Software-Werkzeug, das viele gängige Formate für Raw-Daten in ».DNG«-Daten übersetzt. Raw-Dateien sind das digitale Pendant zum Film-Negativ. Sie erhalten alle bei der digitalen Aufnahme gesammelten Bildinformationen in ihrem Originalzustand. DNG basiert auf dem Format TIFF EP, einem Standard, der als Basis für viele proprietäre Raw-Formate dient. Der Hauptnutzen des DNG-Formats liegt in der Vielzahl von Metadaten, die in der Datei enthalten sein müssen, um Details der Kamera und ihrer Einstellungen zu beschreiben. ».DNG« bietet den Kameraherstellern weiter die Möglichkeit, zusätzlich ihre eigenen Felder für Metadaten zu integrieren. Fotografen wollen in ihren Bildarchiven Raw-Daten langfristig speichern, weil diese im Gegensatz zu den Standards JPEG und TIFF die komplette Bildinformation enthalten. Aktuelle Raw-Formate sind dafür laut Adobe nicht geeignet, weil sie nicht dokumentiert und an bestimmte Kamera-Modelle gebunden sind. Damit besteht das Risiko, dass solche Formate nach einiger Zeit nicht mehr unterstützt werden. Das Digital Negative Format ermöglicht es laut Adobe, Digitalfotos auch über Generationen hinweg in der ursprünglichen Form zu sichern.
Der Digital Negative Converter wird kostenlos unter www.adobe.com/dng verfügbar sein und das ».DNG«-Format ab sofort in Adobe Photoshop CS als Bestandteil eines neuen Camera Raw Plug-Ins integriert. Adobe Photoshop Elements 3.0 unterstützt ebenfalls ».DNG«-Dateien. Der Adobe DNG-Converter übersetzt Raw-Formate von mehr als 65 Kameratypen. Dazu gehören auch aktuelle Modelle wie Canon Powershot S60, Epson RD-1, Fujifilm Finepix S20 Pro und Nikon Coolpix 5400.

Adobe http://www.adobe.de

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

LR Medienverlag und Druckerei investiert in Einstecksystem Flexliner

Cottbusser Medienhaus steigert Anzahl eingesteckter Produkte deutlich

Die LR Medienverlag und Druckerei GmbH, Cottbus, hat jüngst in eine Einstecksystem Flexliner von Müller Martini investiert. Mit der neuen Lösung hat das Medienhaus in der Lausitz das Beilagenwesen seiner Tageszeitung (Auflage: 80.000) und seiner zweiwöchentlich erscheinenden Anzeigenblätter (Auflage: 226.000 bzw. 250.000) laut eigenen Angaben deutlich effektiviert.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Rechnen Sie mit einem starken Jahresendgeschäft?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...