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Adobe kündigt Acrobat 7.0 an

Acrobat 7.0 Professional ermöglicht Zusammenarbeit mit Nutzern des Acrobat Readers

Adobe präsentiert die Acrobat-7.0-Familie, die sich allerdings weniger an Druckprofis wendet als frühere Versionen und auf einer sogenannten »intelligenten Dokumenten-Plattform« aufbaut, die es ermöglichen soll, Menschen und Prozesse miteinander zu verbinden. Laut Jonathan Knowles, Adobes Technologiestratege für intelligente Dokumente, ist Acrobat 7.0 das erste Adobe-Produkt, das JDF unterstützt.
Hauptbestandteile der intelligenten Dokument-Plattform sind Adobes Dokumenten-Services, die auf Acrobat, PDF und dem Adobe Reader aufsetzen. »Damit erzeugen Kunden universelle Dokumente und optimieren den Workflow innerhalb ihrer Organisation.« Adobe verzeichnet derzeit die stärksten Zuwächse bei Unternehmen, Behörden und öffentlichen Einrichtungen und arbeitet eng mit Firmen wie IBM und SAP zusammen, »um Unternehmen und Institutionen Lösungen anzubieten, die den Wirkungsgrad ihrer Dokumente noch besser, schneller, effizienter und sicherer gestalten«.
Die Acrobat-7.0-Familie setzt sich zusammen aus Acrobat 7.0 Professional (»für Business-Anwender, Kreativprofis, Ingenieure und Techniker«), Acrobat 7.0 Standard (eher büroorientiert), Acrobat Elements (für Mengenlizenzierungen in Microsoft-Office-Umgebungen) und dem Adobe Reader 7.0 als weiterhin kostenlosem Client-Programm. Neu ist, dass sich über die Professional-Version die Acrobat-Kommentierungswerkzeuge aktivieren lassen, sodass auch Anwender des Adobe Readers an Abstimmungsprozessen teilnehmen können. Acrobat 7.0 Professional bringt zudem den Lifecycle-Designer mit zur Erstellung von Geschäftsformularen, die über einen Adobe-Server ausgefüllt und verwaltet werden.
Neue und erweiterte Funktionen für die Bereiche Produktion, Druck, Grafik und Design sind zum Beispiel die Behebung und Vermeidung von Fehlern. Mit Acrobat 7.0 Professional können Anwender aus der Druckproduktion Fehler an PDF-Druckaufträgen beheben und vermeiden und sie damit termingerecht und im finanziellen Rahmen abschließen. Druckfarben lassen sich korrigieren, Farbräume anpassen und Probleme bei der Konturenstärke beheben. Ferner können Ergebnisse von Preflights im PDF-Format an Dienstleister und Kunden weitergegeben werden. Live-Transparenzen können herausgerechnet, Farben in CMYK umgewandelt und Überfüllungsvorgaben für den Postscript-Druck erstellt werden. Weitere Optionen sind die Vorschau des Druckauftrags und die Erkennung von Tiefschwarz für akkuratere Druckergebnisse sowie die Einrichtung JDF-konformer Produktdefinitionen, die eine straffe, genaue Auftragserteilung an PDF-basierte Workflow-Systeme sicherstellen sollen.
Wie schon erwähnt, kann mit der Professional-Version die Nutzung von Kommentierungswerkzeugen aus Acrobat auch Anwendern des Readers 7.0 ermöglicht werden, um die Abstimmung von Layouts, Proofs und anderen Dokumenten mit externen Personen weniger aufwändig durchzuführen. Wer an einer von Acrobat 7.0 Professional ausgehenden Abstimmung mit dem Reader 7.0 teilnimmt, kann zudem überdruckende Objekte in der Vorschau betrachten.
Über Acrobat 7.0 Professional können ebenso Web-basierte Prüfprozesse initiiert werden: mit Hilfe von Apple Computer Safari (auf dem Macintosh) oder Internet Explorer (auf Windows). Schließlich können zum einfacheren Austausch und für eine akkuratere Druckproduktion auch Dateien aus Microsoft Publisher in PDF-Dateien konvertiert werden.
Um der Rolle, die dem PDF-Format in modernen Produktionsprozessen für Web und Print zukommt, gerecht zu werden, ist Acrobat 7.0 Professional auch Teil der Adobe Creative Suite Premium 1.3. Die Creative Suite, die außerdem die Anwendungen Photoshop CS, Illustrator CS, InDesign CS, GoLive CS und Version Cue vereint, bietet als komplette Design-Umgebung Kreativprofis die Werkzeuge, die sie sich zur schnelleren, effizienteren und kostengünstigeren Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten für Print und Web wünschen. (es)

Adobe http://www.adobe.de

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