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Aus der Textverarbeitung direkt auf den E-Book-Reader

Publizieren mit Hyper.net

Per Hyper.net lassen sich Dokumente aus der Textverarbeitung direkt für die Verwendung auf E-Book-Readern erzeugen. (Foto: Sony)

Wer Content für den noch jungen und stark wachsenden Markt der E-Books bereitstellen will, ist darauf angewiesen, seine Dokumente ins richtige Format zu konvertieren. Sollen die Inhalte zusätzlich im Druck-optimierten Layout als PDF bereit stehen, sind sogar mehrere Konverter nötig. Und das für jede Aktualisierung. Einfacher soll sich dies mit der neuen Version von Hyper.net lösen lassen.

Hyper.net ist ein Tool für die automatisierte Transformation, Aufbereitung und Verteilung von Inhalten und arbeitet im Hintergrund. Hyper.net kann laut Hersteller Coextant Systems in Share-Point und weitere Document-Management-Systeme integriert oder als Web-Service eingesetzt werden. Input und Output sollen in verschiedenen Formaten möglich sein. Mit der aktuellen Version von Hyper.net soll jeder Autor seine Dokumente, erstellt mit herkömmlicher Office-Software, per Klick in E-Books konvertieren und publizieren können. Das verwendete Format (.epub) erlaubt optimiertes Lesen auf Endgeräten aller Art.

Das aktuelle Release von Hyper.net basiert auf einer serviceorientierten Architektur (SOA) und nutzt Webdienste sowie Cloud-Computing-Ansätze für die simultane plattformübergreifende und mediengerechte Publikation von Dokumenten und anderen Informationen. Die Inhalte können dabei mit Standard-Office-Applikationen erstellt und an zentraler Stelle in einem Content- oder Dokument-Management-System verwaltet werden. Für einfache Anwendungen eignet sich auch das Windows-Dateisystem. Hyper.net synchronisiert die publizierten Daten bei Änderungen der Originaldokumente während ihrer gesamten Lebenszyklen mit allen Zielsystemen. Für Share-Point (2007, 2010, Server und Services) liegt eine eigene tief integrierte Edition von Hyper.net vor.

Wie Paul Caspers, CEO von Coextant Systems erläutert, soll die automatische Transformation der Inhalte durch Hyper.net Zeit sparen. Im Gegensatz zum PDF-Format, das für den Druck von Dokumenten in definiertem Layout geeignet ist, sind E-Books im Format .epub angenehmer auf Bildschirmen lesbar. Umbrüche und Abstände passen sich dynamisch an die jeweilige Display-Größe an. Die Schrift bleibt immer gleich groß und lesbar.

Werden sowohl die Datenformate .epub als auch PDF benötigt, so soll das System dies automatisch erledigen – ohne zusätzliche Arbeitsschritte. Ebenso ist laut Hersteller das Erzeugen weiterer Formate möglich, beispielsweise PDF/A für rechtssichere digitale Archivierung, gegliedertes Flash oder strukturiertes HTML für die Website (inklusive Navigation und Suche). Werden am Originaltext später Änderungen vorgenommen, so erfolgt auch die Aktualisierung automatisch.

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