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Ausblick: The Grid - das Gitter

Europäisches Kernforschungslabor (CERN)

Während das World Wide Web sich gerade so richtig entfaltet, tüfteln die WWW-Erfinder am Europäischen Kernforschungslabor (CERN) in Genf bereits an der nächsten Generation. »The Grid« (das Gitter) soll jedem Nutzer maßgeschneiderte Antworten auf komplexe Fragen auf seinen Computer liefern. Die Arbeit erledigen Tausende vernetzte Computer in aller Welt. »Im World Wide Web holt man sich vorfabrizierte Informationen. Man greift auf etwas zurück, das fertig ist. Das Grid erlaubt Anfragen, die aus den verschiedenen verfügbaren Datensätzen eine individuell auf den Benutzer zugeschnittene Antwort liefern«, sagt Hans Hoffmann, Direktor für Technologietransfer am CERN. Die Physiker arbeiten mit Hochdruck an dem Supernetz. »Wir werden eine Organisationssoftware schreiben, die wie Linux offen ist«, sagt Hoffmann.
300 Millionen Franken (knapp 200 Millionen Euro) kalkuliert Hoffmann dafür ein. Das CERN sucht bereits Partner. Die Europäische Union hat zehn Millionen Euro bereitgestellt. Auch Industrieunternehmen haben schon angeklopft. Die breite Anwendung sieht Hoffmann in etwa zehn Jahren.

CERN http://www.cern.ch

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