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Autobond mit gleich zwei neuen Inkjet-Spot-UV-Systemen auf der Drupa 2012

Britischer Hersteller präsentiert neues Hochgeschwindigkeits-Laminiergerät und LED-Inkjet-Spot-UV-Technik
 

Neue Offline-Spot-UV-Machine 52 SUV-SDF, eine Inkjet-Spot-UV-Maschine für das B2-Hochformat, von Autobond.

Auf der Drupa 2012 gibt die neue Spot-UV-Technologie des britischen Herstellers Autobond ihren Einstand auf einer europäischen Fachmesse. Auf dem Stand des Ausstellers (A23 in Halle 11) können Besucher sich über die LED-Inkjet-Spot-UV-Technologie, die Laminierung und UV-Spot-Lackierung inline in einem Arbeitsgang informieren.

Eine der beiden Inkjet-Spot-UV-Maschinen auf dem Stand soll die Mini 36 SD TPM-36 SUV sein, ein 36 x 74-cm-Thermolaminiergerät mit Wendeeinrichtung, PSA-Magnetlaminierung und Inline-Inkjet-Spot-UV-System. Neben der Mini 36 TPM-36 SUV soll erstmals auch die neue Offline-Spot-UV-Machine 52 SUV-SDF, eine Inkjet-Spot-UV-Maschine für das B2-Hochformat mit Saugtrommelanleger von Heidelberg-Stahl, gezeigt werden. 

Autobonds Inkjet-Spot-UV-Technologie war bereits für die Ipex 2010 angekündigt, wurde aber wegen einiger Detailverbesserungen erst im Mai 2011 vorgestellt. Die Maschine arbeitet mit der Inkjet-LED-Spot-UV-Technologie von Autobond und soll damit große wie kleine Auflagen mit einer matten Folie laminieren und anschließend mit einer Spotlackierung versehen können – all das in einem einzigen Inline-Arbeitsgang. Die Maschine bietet die Möglichkeit, Visitenkarten, Buchumschläge, Broschüren und vieles mehr in Kleinauflagen wirkungsvoll mit Glanzeffekten zu veredeln. Die 36 SUV war für den Inline-Betrieb mit Autobond-Laminiergeräten konzipiert. Hinter dem Laminiergerät werden die Bogen getrennt. Dann laufen sie zu einem Seitenanschlag, bevor Sie unter den Inkjet-Köpfen hindurchlaufen. Hier werden die Bogen von einem Vakuumband völlig flach gehalten, während ein Detektor ihre Position registriert. Die Seite an Seite angeordneten Druckköpfe tragen einen bis sieben Tropfen Lack pro Bildpunkt auf. Die Registerhaltigkeit sei laut Hersteller so präzise, dass alle sieben Tropfen exakt auf einen Punkt gedruckt werden könnten. Im letzten Schritt laufen die Bogen zur Kalthärtung unter einer LED-UV-Lampe hindurch, die nur 20% der Leistung einer normalen Lampe benötigen soll, aber auf die doppelte Lebensdauer komme und kein Ozon produziere. Die Maschine soll mit einer Geschwindigkeit von 35 m/min (4700 SRA3-Bogen in der Stunde) laminieren und spotlackieren können.

Nach Aussagen der Autobond-Geschäftsleitung ist die Nachfrage nach großformatigeren Versionen der Maschine hoch. Darum entwickelte das Unternehmen die B2-Querformat-Ausführung, die nach der Drupa vorgestellt werden soll. Auf einer Mini-74-TPH-74-SUV-S-Linie lassen sich Bogen bis 74 cm Breite inline mit bis zu 70 Metern pro Minute laminieren und mit einer Spotlackierung versehen, wodurch sich das Potenzial der Maschine für Offsetdrucker und andere Märkte vergrößert.

Die 52 SUV-SDF wurde mit Blick auf den Bedarf nach einem Einstiegsmodell in die Inkjet-Spot-UV-Technik für Kleinauflagen entwickelt. Diese Offline-Maschine hat eine Bogengröße von max. 52 x 74 cm und bietet eine automatische, kontinuierliche Bogenzufuhr von oben.

Eine weitere Neuvorstellung ist die Mini 105 TPHS, ein produktivesThermolaminiergerät. Die Maschine soll in einem Arbeitsgang ein- oderdoppelseitig laminieren können und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 120 m pro Minute (10.000 B1-Bogen im Querformat pro Stunde).  
 
 

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