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Axial GmbH: Digital unterstütztes Einrichten von Prägewerkzeugen

Fokus-Axial H106 zum Heißfolien- und Blindprägen ohne Filme und Messwerkzeuge – Digital korrigierbare Druckvorlagenänderung für Sieb- oder Flexodruckplatten
 

Positionier- und Einrichtesystem für Prägeplatten und digitale Druckvorlagen speziell für Druckveredeler.

Fokus-Axial H106 nennt sich ein neues Positionier- und Einrichtesystem für Prägeplatten und digitale Druckvorlagen, das von der Axial GmbH (Radebeul bei Dresden) speziell für Druckveredeler entwickelt worden ist. Die Prägewerkzeuge werden hierbei ohne Film oder Messwerkzeuge einfach nach der digitalen Druckvorlage eingerichtet. Das spart Rüstzeiten und Materialkosten, wie der Hersteller betont. Die Prägemaschinen werden dabei nicht durch Einrichtearbeiten blockiert. Die Druckvorlagen für die Herstellung von Flexo-und Siebdruckformen können digital korrigiert werden. 

Das System Fokus-Axial H106 ist laut Hersteller ein vergleichendes System, denn es ermöglicht den Vergleich der Druckvorlage mit dem tatsächlich zu verarbeitenden Bogen und den Vergleich der einzurichtenden Fundamentplatte mit der Druckvorlage. Dabei wird ein Kamerabild optisch präzise mit einer Genauigkeit von 0,1 mm über die Druckvorlage gelegt. Das System ist regelbar transparent und kann von 0 auf 100 Prozent Dichte verstellt werden. Prägestempel lassen sich „einfach auf den richtigen Platz“ schieben und fixieren, wie der Hersteller weiter betont. Die sich aus dem Vergleich der Druckvorlage mit dem Bogen ergebenden notwendigen Korrekturen sollen schnell und präzise eingearbeitet werden können. Einzelne Zonen werden selektiert und verschoben. Die Zonen können Motive oder Flächen innerhalb eines Rahmens sein. Wärmebedingte Veränderungen an der Fundamentplatte werden in Abhängigkeit des Materials des Fundaments berücksichtigt, wie es heißt. Die hohe Einrichtegenauigkeit soll die Makulatur erheblich reduzieren.

Fokus-Axial H106 passt für alle Bogenformate bis etwa 76 x 106 cm, so die Axial GmbH. Es hat eine mechanisch vom Messsystem abgekoppelte Auflageeinrichtung. In der Mitte steht ein Scherenhubtisch mit Kugelrollen zur Aufnahme der bis zu 120 kg schweren Prägefundamente, der mechanisch komplett vom Messsystem getrennt ist. Dadurch soll verhindert werden, dass das sensible Messsystem durch Erschütterungen irritiert wird. Die Fundamente lassen sich sanft und elegant in die richtige Lage an die Positionselemente bringen, wie der Hersteller weiter ausführt.

Das System soll gut in den Workflow der Veredelungsdruckerei eingebunden werden können. Die Druckvorlage wird direkt über eine USB-Schnittstelle, eine CD oder vom Netzwerk eingelesen. Die Dateien lassen sich schon in der Druckvorstufe vorbereiten. Die Druckvorlagen können verändert, präzisiert und direkt an Belichtungsmaschinen geschickt werden. Einmal eingerichtete Aufträge werden abgespeichert und müssen nicht mehr nachbearbeitet werden.

Die Axial GmbH wurde 1998 gegründet. Sie begann als Dienstleister vor allem für KBA in Radebeul. Schwerpunkte waren die Konstruktion und Entwicklung ganzer Baugruppen und Systeme für KBA und Karat. Im Jahr 1999 wurde begonnen, eigen entwickelte neue Baugruppen als Prototypen bauen zu lassen (Kupplungssysteme für Plattenzylinder, Verkleidungselemente, spezielle Plattenreinigungssysteme usw.). In dieser Phase begann der bis heute stattfindende Sondermaschinenbau für die Druckbranche und die verarbeitende Industrie. Im Jahr 2004 entwickelte Axial das Heißfolienprägesystem für die Kama GmbH. Bis 2011 wurden über siebzig dieser Systeme bei Axial gebaut. Seit 2006 wurde an dem Positioniersystem gearbeitet und 2009 die Marktreife erreicht. Zunächst wurde das Gerät nur über Kama/Heidelberg als CPX speziell für das Kama-System verkauft. Seit Anfang 2012 ist es als Fokus-Axial H106 für alle gängigen Prägefundamente auf dem Markt. Das System wurde erstmals auf der Drupa 2012 gezeigt.

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