Weiterempfehlen Drucken

BASF Future Business: Kooperation mit dem E-Paper-Hersteller SiPix

Elektronische Anzeigenfelder nach dem Prinzip der Elektrophorese (EPDs)

Die in Ludwigshafen ansässige BASF Future Business GmbH und die Firma SiPix Technology Inc. (Taipeh/Taiwan) haben eine Partnerschaft im Hinblick auf die gemeinsame Entwicklung von farbigen E-Paper-Anwendungen beschlossen. Die BASF wird die Farbstoffe für die mehrfarbige Gestaltung der Displays entwickeln, die als elektronische Preis- und Werbeschilder, Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften eingesetzt werden können. Gleichzeitig erwirbt die BASF Future Business Anteile an SiPix und ist am wirtschaftlichen Erfolg der elektronischen Medien beteiligt.
Die BASF Farbstoffe lassen die heute verfügbaren Blau-Weiß-Displays mehrfarbig erscheinen. Die elektronischen Anzeigenfelder funktionieren nach dem Prinzip der Elektrophorese und werden daher Electrophoretic Displays (EPDs) genannt: Ein Gemisch aus Farbstoffpartikeln wird einem elektrischen Feld ausgesetzt. Aufgrund ihrer unterschiedlichen elektrischen Ladung werden die Teilchen voneinander getrennt und bewegen sich auf einen sichtbaren Vordergrund oder einen nicht sichtbaren Hintergrund zu. Auf diese Weise kann jeder Bildpunkt auf der Oberfläche des Displays weiß oder farbig erscheinen.
Zu den ersten E-Paper-Anwendungen, die auf dem Markt eingeführt werden sollen, gehören E-Signs. Dabei handelt es sich um eine elektronische Alternative zu Papierschildern, mit denen Supermärkte ihre Regale beschriften, um beispielsweise die Waren auszuzeichnen. Sie bestehen aus einem elektronischen Anzeigenfeld, einer Energiequelle und einem Empfänger. Dieser wird über Funk von einem Zentralrechner gesteuert. Die Vorteile der elektronischen Schilder: Sie müssen nicht per Hand ausgetauscht und beschriftet werden, sind aus jedem Blickwinkel gut lesbar, verbrauchen wenig Energie und besitzen eine Lebensdauer von bis zu sechs Jahren.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

KBA: Drivetronic Plate Ident für Rapidas im Halb-, Mittel- und Großformat

Fehlerfreies Zuordnen von Druckplatten in der KBA-Bogenoffsetmaschine – Positionieren der Druckplatten per Plate Position Check

An Bogenoffsetmaschinen der Rapida-Baureihen von KBA erfolgt der Druckplattenwechsel meist vollautomatisch mit FAPC bzw. simultan mit Drivetronic SPC. Als höchste Automatisierungsstufe bei KBA-Maschinen gibt es an der Rapida 106 den fliegenden Jobwechsel (Flying Job Change). Für die richtige Position und Reihenfolge der Druckplatten in der Maschine sorgt dabei Drivetronic Plate Ident. Diese Automatisierungs-Option trägt zur weiteren Reduzierung der Rüstzeiten bei und bringt die Maschine nahezu ohne Korrekturen in die Auflagenproduktion. War Drivetronic Plate Ident bisher nur für Maschinen der Baureihen Rapida 106, Rapida 145, Rapida 164 und Metalstar 3 mit Drivetronic SPC verfügbar, gibt es dies Option ab sofort auch für diese Baureihen mit FAPC-Plattenwechsel. Die Halbformat-Maschinen Rapida 75 Pro und Rapida 76 können künftig ebenfalls mit dieser Automatisierungsfunktion für den FAPC ausgestattet werden.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...