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BASF: Neue metallbasierte Tinten für flexible RFID-Antennen

Nichtleitfähige Cypoprint-Tinten werden mit bekannten Druckverfahren auf Polyesterfolien aufgedruckt

Die BASF AG in Ludwigshafen will unter dem Produktnamen Cypoprint ab sofort metallbasierte Tinten zur Herstellung von flexiblen Antennen für den Einsatz in RFID-Tags (Etiketten) vermarkten. RFID kann ähnlich dem Barcode-System zur Erkennung und Lokalisierung von Waren eingesetzt werden. Die nichtleitfähigen Cypoprint-Tinten ermöglichen laut Hersteller erstmals ein – im Vergleich zur bisher genutzten Ätztechnik – kostengünstiges und zugleich umweltfreundliches additives Herstellungsverfahren von RFID-Antennen.
Die Vorteile additiver Herstellungsprozesse gegenüber der Aluminiumätztechnik liegen in einem effizienteren Rohstoffeinsatz und einer geringeren Umweltbelastung. Die neuen Cypoprint-Tinten ersetzen die bisher im Additivprozess eingesetzten, teuren leitfähigen Druckpasten und reduzieren die Herstellungskosten für solche Antennen deutlich, so die BASF weiter.
Die nichtleitfähigen Cypoprint-Tinten werden mit bekannten Druckverfahren auf Polyesterfolien aufgedruckt und im Anschluss auf Galvanikanlagen für flexible Elektronik leitfähig metallisiert. »Da eine Umwandlung des Cypoprint-Aufdrucks und damit die Erzeugung der leitfähigen Strukturen erst in der Galvanik stattfindet, sprechen wir auch von einer ›Seeder‹-Tinte. Cypoprint ist also sozusagen die Saat, die wir dort aufbringen, wo wir später Kupferleiterbahnen ›aufwachsen‹ lassen«, erklärt Dr. Christoffer Kieburg, Project Manager im Business Management Metall Systeme bei BASF. Als zusätzlichen Kundenvorteil sieht Kieburg die variable Schichtdicke bzw.
Leitfähigkeit der so erzeugten Antennen, die in der Galvanik leicht an die verschiedenen Speicherchips angepasst werden kann.

BASF AG http://www.basf.com

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