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BOD stockt Produktionskapazitäten auf

Steigende Nachfrage nach Book-on-Demand-Titeln
 

Blick in Produktion bei BOD. Inzwischen produziert das Unternehmen zusätzlich auf drei Inkjetrotationen des Typs Impica. (Bildquelle: BOD).

Der Markt für Self-Publishing und Books on Demand scheint gut zu gehen. Eine Umfrage unter 361 Buchhändlern hat ergeben, dass sich Self-Publishing-Titel zunehmend im stationären Buchhandel etablieren. Für den Norderstedter Druckdienstleister BOD bedeutet das steigende Aufträge. Dementsprechend hat das Unternehmen Produktionsfläche und Maschinenpark eweitert.

Mit einem Ausbau der Produktionsfläche von 4.000 auf 6.000 Quadratmetern sowie der Inbetriebnahme einer dritten digitalen Rollendruckmaschine des Herstellers Impica will BoD der gestiegenen Nachfrage im Print on Demand bei Verlags- und Self-Publishing-Titeln begegnen. Damit steige die Produktionskapazität von 20.000 auf 30.000 Exemplare pro Tag, gab das Unternehmen bekannt. Mehr als 2,7 Millionen Verlags- und Self-Publishing-Titel lägen aktuell bei BoD druckbereit vor, das jährliche Druckvolumen liege bei 4 Millionen Exemplaren.
Die Pläne für den Ausbau der Produktionskapazität seine bereits Anfang 2016 entwickelt und initiiert worden. Dazu gehörten die Einführung neuer Drucktechnologie, die Optimierung von Produktionsprozessen sowie die nun umgesetzte Flächenerweiterung. Mit der nun erfolgten Inbetriebnahme einer dritten digitalen Rollendruckmaschine ist die letzte Ausbauphase nach Unternehmensangaben abgeschlossen.

Dr. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD – Books on Demand, geht davon aus, dass die digitale Buchpublikation künftig noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. So hat eine kürzlich von BOD, dem Buchreport und dessen Informationsdienst Indie Publishing durchgeführte Umfrage unter 361 Buchhändlern ergeben, dass auch der stationäre Handel zunehmend an Book-on-Demand-Titeln interessiert ist. So informiert sich jeder fünfte Buchhändler heute aktiv über Self-Publishing-Titel für sein Sortiment. 78 Prozent werden über persönliche Empfehlungen, 44 Prozent über Blogs und Social Media und 38 Prozent über Bestsellerlisten aufmerksam. Im Ergebnis führen mit 52 Prozent die Hälfte der an der Umfrage teilnehmenden Buchhändler Self-Publishing-Titel in ihrem Sortiment. Damit liegt das Resultat sogar noch über den 49 Prozent Zuspruch aus der Vorjahresumfrage. 8 Prozent gaben an, nicht aktuell, aber in der Vergangenheit selbstverlegte Titel geführt zu haben.

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