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Basiccolor gibt Farbserver Ghost in der Version 2.0 frei

Im Fokus steht ein optionales Modul, mit dem Devicelinks aus eingebetteten ICC-Profilen der zu verarbeitenden Daten errechnet werden können
 

Basiccolor-Farbserver Ghost 2.0: Automatisiert berechnete dynamische Devicelink-Profile, beschleunigte Workflows.

Neben einer optimierten optischen Benutzeroberfläche verfügt der Farbserver Ghost der Basiccolor GmbH (Penzberg) in der Version 2.0 auch über einige technologische Neuerungen. Durch Automatisierung des Workflows von PDF- und Bilddaten (Psd, Tiff, Jpg) für beliebige Druckverfahren verarbeitet Ghost 2.0 laut Hersteller über unbegrenzt viele Hotfolder die Dokumente über ICC-Profile und ICC-Devicelinks. Pro Hotfolder könne eine Gradationskorrektur auf die konvertierten Daten gemacht werden. Mit dem optionalen Modul Dynamiclink würden Devicelinks aus den eingebetteten ICC-Profilen der zu verarbeitenden Daten errechnet. Zudem unterstütze das Modul Multicolor die Druckdatenberechnung jenseits des Vierfarbraums.

Mit dem Dynamiclink-Modul sollen sogar benötigte, aber noch nicht vorhandene Devicelinks aus im Dokument eingebetteten Eingabe-ICC-Profilen und dem im Workflow definierten Ausgabeprofil während der Laufzeit erstellt werden können. So erleichtere Ghost 2.0 Digitaldruckereien und Druckdienstleistern automatisiert die Datenangleichung an jede Druckbedingung – sofern gewünscht auch medienneutral. Denn Ghost 2.0 könne RGB-Daten im letzten Arbeitsschritt über RGB-CMYK-Devicelinks farbrichtig separieren.

Dank seiner offenen Struktur kann der Farbserver durch optionale Module jederzeit entsprechend der individuellen Anforderungen der Anwender performant wachsen, so Basiccolor. Das Multicolor-Modul MC sei beispielsweise ein Gewinn für Verpackungsdruckereien, die mit PDF/X-5n und Mehrkanal-Profilen arbeiten und so ihre Datenaufbereitung sehr beschleunigen.

Mit dem Gradations-Modul kann laut Basiccolor jederzeit eine Tonwertkorrektur auf die einzelnen Kanäle in jedem Hotfolder angewendet werden. Dies sei sogar dynamisch einsetzbar, wodurch die Hinterlegung und Aktualisierung der Druckkennlinien im Belichter-RIP nicht mehr nötig sind.

Basiccolor Ink-Saving-Devicelinks reduzieren den Farbauftrag durch einen optimierten Unbunt-Aufbau und halten damit den gesamten Druckprozess stabil.

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