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Basiccolor: Update für Farbserver „Ghost“ auf Version 2.5

Optionales Spot-Color-Modul zur automatischen Umrechnung der Schmuckfarben in PDF-Dokumenten in Prozessfarben
 

Konfiguration der Sonderfarben-Konvertierung mit dem neuen Spot-Color-Modul in Basiccolor Ghost 2.5.

Die neue Version 2.5 des professionellen Farbservers „Ghost“ hat Farbmanagement-Spezialist Basiccolor mit erweiterter Funktionalität ausgestattet. Neben Verbesserungen bei den bekannten Vorzügen von „Ghost“ (wie etwa der schnellen Einrichtung des Servers (per Smart-Queue-Technologie), beliebig vielen Warteschlangen, Farbkonvertierung über ICC-Profile und Device-Links, optionale Berechnung von Device-Links während der Laufzeit, Unterstützung von Multi-Color-Farbräumen) steht vor allem das neue, optionale Spot-Color-Modul im Fokus. Es rechnet Sonderfarben in PDF-Dokumenten unter Ausnutzung des gesamten Farbraums in Prozessfarben um.

Wie Basiccolor berichtet, erstellt das optionale Dynamic-Link-Modul bisher nicht vorhandene Device-Links aus den im Dokument eingebetteten ICC-Profilen und wendet diese bei der Separation von RGB-Daten ebenso an, wie auch bei der Konvertierung des Dokument-Farbraums in die jeweilige Druckbedingung. Diese zweistufige Umrechnung in einem Workflow garantiere höchste Qualität der Ergebnisse – auch bei gemischt vorliegenden Farbräumen im Dokument.

Das neue Spot-Color-Modul wiederum ist interessant für alle, die Dokumente mit unterschiedlichen Schmuckfarben sicher, automatisiert und in höchster Qualität in Prozessfarben umrechnen müssen. Bisher sei die Umrechnung mit ICC-Profilen über den so genannten Alternate Color Space meist unbefriedigend gewesen, weshalb man schon vor Jahren das Programm Spot-Tuner auf den Markt gebracht habe, das die Optimierung von Sonderfarben im CMYK-Farbraum ermöglichte, so Basiccolor. Diesselbe Qualität erreiche das Spot-Color-Modul von Basiccolor „Ghost“ jetzt vollautomatisch und direkt im PDF-Workflow. Dabei sollen beliebig viele Sonderfarben-Bibliotheken (zum Beispiel für verschiedene Kunden oder für unterschiedliche Druckbedingungen) angelegt werden können. Bei der Berechnung der Prozessfarben werde auf Wunsch der Schwarzanteil so weit erhöht, dass nur noch zwei bunte Prozessfarben verwendet werden, was die Stabilität im Druck erheblich verbessere. In jedem Fall werde der geringstmögliche Abstand zum gewünschten Farbeindruck erzielt, da der gesamte im Druckprozess zur Verfügung stehende Farbumfang maximal ausgenutzt wird. 

Das Update des Grundmoduls von Basiccolor „Ghost“, das Voraussetzung für den Einsatz der neuen Zusatzmodule ist, ist kostenlos (ab Version 2.0). Preise für die Module und weitere Informationen stehen auf der Basiccolor-Webseite zum Abruf bereit. Für Anwender mit weniger leistungsfähigen Farbservern stehen Cross-Upgrades zur Verfügung.

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