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Baumer HHS stellt digitales Brailledrucksystem vor

Xdot für den doppelzeiligen Blindenschriftdruck

Auf der Labelexpo in Brüssel wurde der Xdot-Druckkopf erstmals gezeigt.

Baumer HHS hat einen speziell für den doppelzeiligen Blindenschriftdruck designten Druckkopf Xdot entwickelt. Dabei soll sich das Brailledrucksystem mit wenigen und logisch nachvollziehbaren Tastendrucken einfach programmieren lassen. Texte können über den Touchbildschirm in Klartext eingegeben und in die Blindenschrift Marburg Medium umgewandelt werden.

Auch nicht zertifizierte Daten und Texte lassen sich über die optionale Importschnittstelle für Sensus- oder XML- Daten einlesen. Fehleingaben durch manuelle Eingaben des Bedieners beugt das System damit vor. 

Das wahlweise erhältliche Kamerasystem prüft die Brailledruckpunkte auf Vorhandensein und ausreichende Höhe. Das Resultat ist ein PDF-Protokoll eines jeden Auftrags, das im Sinne einer Good-Manufacturing-Praxis Auskunft über die Produktionsqualität gibt. Das Kontrollsystem ist auch für andere Produktionsumgebungen verfügbar und wird zum Beispiel in schnell laufenden Druckmaschinen für die Überprüfung geprägter Braillepunkte eingesetzt. 



Produkte, die ansonsten schwer mit Braille ausgestattet werden können, sollen sich so mit dem digitalen Brailledrucksystem bedrucken lassen. Zusätzlich aufgespendete Braille-Etiketten lassen sich einsparen. Mehrlagige Bookletetiketten mit Höhendifferenzen kann das Brailledrucksystem Xdot laut Hersteller ebenfalls verarbeiten. Das System lässt sich auch in Abpacklinien integrieren. In diesem Fall können die aufgedruckten Daten noch um nicht obligatorische aktuelle Fakten, wie zum Beispiel das Herstellungsdatum, ergänzt werden. 



Je nach Systemumfang des Brailledrucksystems Xdot soll es sich gegenüber dem Brailledruck mit einem rotativen Siebdruckwerk allein durch die Einsparung von Sieb- und Rüstkosten schnell rechnen. Nach 150 bis 300 unterschiedlichen Brailleaufträgen im Jahr erziele das System ein Return-of-Invest innerhalb eines Jahres alleine durch die Verringerung der Verbrauchsmaterial- und Rüstkosten.

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