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Benny Landa setzt auf Nanografie im Druck

Bogenoffset-Wendemaschinen und Rollendruckmaschinen auf dem Drupa-Stand der Landa Corp. (Halle 9, Stand A-73)
 

Benny Landa kommt mit Nanografie-Druckmaschinen auf die Drupa 2012.

Wie schon berichtet, handelt es sich beim Landa Nanographic Printing um eine innovative Technologie für den allgemeinen Akzidenz-, Verpackungs- und Verlagsdruckmarkt. Auf der Drupa 2012 wird das Unternehmen seine neue Palette von nanografischen Bogen- und Rollendruckmaschinen der Öffentlichkeit vorstellen. Entwickelt wurde die neue Technologie von Benny Landa, der 1993 mit der Indigo-Digitaldruckmaschine auf den Markt kam und für Aufsehen sorgte. Jetzt will Landa den Druckmarkt erneut aufmischen, denn die Nanografie-Druckmaschinen sollen die Vielseitigkeit des Digitaldrucks mit den Merkmalen und der hohen Leistung des Offsetdrucks verbinden – und das zu sehr niedrigen Kosten pro Seite.

Laut Benny Landa, Chairman und CEO der Landa Corporation, ist das Landa-Nanographic-Printing-Verfahren das Ergebnis einer zehnjährigen Forschung in der Nanotechnologie. Im Mittelpunkt des nanografischen Druckverfahrens steht Landa Nano-Ink. Die dafür eingesetzten Nanopigmente bestehen aus Pigmentpartikeln, deren Größe sich in Zehntel Nanometern bemisst. Nanopigmente zeichnen sich durch eine außerordentliche Fähigkeit zur Lichtabsorption aus und ermöglichen eine hohe Druckbildqualität. Nanographic Printing soll sehr scharfe und sehr einheitliche Punkte erzeugen können sowie hohe Glanzwerte.

Nanographic Printing soll Druckbilder von sehr hoher Abrieb- und Kratzfestigkeit erzeugen können. Vor allem aber ist es nach Angaben des Entwicklers für alle handelsüblichen Bedruckstoffe geeignet, von gestrichenen und ungestrichenen Papierqualitäten bis zum Recyclingkarton, von Zeitungspapier bis zu Kunststoffverpackungsfolien – ohne jegliche Vorbehandlung oder Spezialbeschichtung und ohne anschließende Trocknung. Hinzu komme der Umstand, dass die im Nanografiedruck erzeugten Bilder nur eine Schichtstärke von 500 Nanometer aufweisen – etwa die Hälfte der Stärke von Offsetdruckbildern. Daher sollen die Nano-Inks digitale Druckbilder mit sehr niedrigen Seitenkosten erzeugen können, in einem wasserbasierten, energieeffizienten und umweltfreundlichen Verfahren,wie es heißt.

Die Druckmaschinen erzeugen mit Hilfe von „Ink Ejectors“ (Tintenausstoßvorrichtungen) digitale Druckbilder, die mit sehr hohen Geschwindigkeiten auf den Bedruckstoff aufgebracht werden sollen. Alle Landa-Druckmaschinen, die selbst im Vergleich mit anderen Digitaldruckmaschinen eine kleine Standfläche benötigen, seien für das Drucken von bis zu acht Farben und für Auflösungen von 600 dpi oder 1200 dpi ausgelegt.

Benny Landa will auf der Drupa eine ganze Familie von Bogen- und Rollendruckmaschinen vorstellen. Dazu gehören B3-, B2-und B1-Bogenoffset-Wendemaschinen mit einer Leistung von max. 11.000 Bögen in der Stunde für den Akzidenz- und Verpackungsdruck sowie Rollendruckmaschinen für den Verlagsdruck und flexible Verpackungen mit Druckbreiten von 52 cm bis 104 cm und einer Leistung von bis zu 200 Metern in der Minute. Damit seien Landa-Nanographic-Printing-Maschinen gerade auf den Mainstream-Akzidenzdruckmarkt ausgerichtet. So stünden Akzidenzdrucker nun nicht mehr vor dem Dilemma, sich zwischen der Vielseitigkeit und dem wirtschaftlichen Kleinauflagendruck des Digitaldrucks einerseits und den geringen Seitenkosten und der hohen Produktivität des Offsetdrucks andererseits entscheiden zu müssen. „Jetzt können sie beides gleichzeitig haben“, ist Landa überzeugt.

Die Nanografie-Druckmaschinen könnten für Akzidenzdrucker und Verpackungsverarbeiter für allgemeine Akzidenzdruckprodukte, Bücher, Zeitschriften, Direct-Mail-Anwendungen, Etiketten, Faltschachteln und flexible Verpackungen für Lebensmittel, Pharmaprodukte, Kosmetika und andere Produkte von Interesse sein, wie Landa weiter betont.

Benny Landa höchstpersönlich will die täglichen fünf Präsentationen des Unternehmens in dem für 300 Zuschauer ausgelegten Auditorium inmitten des 1400 m² großen Messestands moderieren.

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