Weiterempfehlen Drucken

Bildvergrößerung ohne Schärfeverlust

S-Spline

S-Spline ermöglicht laut Hersteller, digitale Bilder ohne Qualitätsverlust zu vergrößern. Das Programm arbeitet mit einem neuen Interpolationsverfahren und richtet sich an Grafiker, die mit kleinformatigem Rohbildmaterial,
etwa aus dem Internet, umgehen, oder die Bilder, zum Beispiel für Poster oder Plakate, vergrößern wollen. Auch Web-Designer, die ihrem Auftraggeber ihren Screen-Entwurf auf Papier ausgedruckt
präsentieren wollen, ist das Programm gedacht.
Und so funktioniert es: Das zu vergrößernde Bild wird als Bitmap- (BMP) oder Targa-Datei (TGA) in S-Spline geöffnet und seine neue Größe in Pixel oder Prozent der Originalgröße angegeben. Dabei lassen sich Breite und Höhe auf Wunsch getrennt angeben. Auch die Byte-Größe der neuen Datei wird angezeigt. Das vergrößerte Resultat zeigt S-Spline sofort in einem Vorschaufenster an. Im Ursprungsbild, das daneben immer sichtbar bleibt, kann navigiert und der zu vergrößernde Ausschnitt ausgewählt werden. Softline bietet S-Spline 1.0 ab sofort zum Preis
von 149 Mark an.
S-Spline bietet neben der bikubischen Skalierung und einfacher Pixelverdopplung ein eigenes Resampling-Verfahren an, das Bilder vergrößert, ohne dass kontrastreiche Konturen ihre Schärfe
einbüßen. Selbst Vergrößerungen um 1.000 Prozent und mehr zeigen klar umrissene Züge. Seine Stärken soll S-Spline dabei besonders bei Bildern mit starken Kontrasten oder vielen Linien wie Buchstaben oder Zeichnungen aus.
Hintergrund: Beim Vergrößern von digitalen Bildern treten zwangsläufig Qualitätsverluste auf, Rundungen oder Diagonalen nehmen plötzlich einen treppenartigen Verlauf. Eine Lösung heißt Interpolation. Dieses Verfahren, bei dem Software an Stellen harter Farbkontraste Zwischentöne einfügt, kann Stufen glätten. Allerdings hat die Methode den Nachteil, dass gewollt scharfe Farbgegensätze ebenfalls verschwimmen. So zeigen Grafiken, die im bikubischen Interpolationsverfahren von Photoshop vergrößert wurden, mitunter beträchtliche Schärfeverluste.

Softline http://www.softline.de/home/shop/

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Müller Martini: Flexliner bei der Goslarschen Zeitung

Mit einem neuen Einstecksystem von Müller Martini will die „Goslarsche Zeitung“ das steigende Beilagenvolumen besser bewältigen

Sind Auflage und Ausgabenanzahl bei der in Goslar erscheinenden Tageszeitung auch gesunken, so zeigt der Beilagenmarkt in der niedersächsischen Stadt am Harz doch in die andere Richtung. Der in vierter Generation von der Familie Krause geführte Zeitungsverlag verzeichnete in den letzten fünf bis sechs Jahren bei der dreimal wöchentlich erscheinenden „Goslarschen Zeitung“ und zwei Anzeigenblättern einen Zuwachs von rund 40 Prozent. Hier musste gehandelt werden. Durch die Installation eines Flexliners von Müller Martini soll das Beilagenvolumen besser bewältigt werden als zuvor.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Glauben Sie, dass der Digitaldruck 2021 einen Marktanteil von 50% oder mehr haben wird?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...