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Birkan: Vom Drucktuch zur Druckform

Drucktuch-Spezialist erweitert sein Portfolio mit Laserbebilderungsanlage in Richtung Flexodruck
 

Lokaltermin bei Birkan Drucktuchtechnik mit Contitech und Hell Gravure Systems: Armin Senne (Contitech, ganz links), Dorothea Bunzendahl (Contitech, Mitte) und Udo Theus (Dr. Wirth Gravursysteme und Hell-Gravure-Systems-Vertriebspartner, ganz rechts) zusammen mit den beiden Birkan-Geschäftsführern Mathias und Susanne Klein (2. v. links bzw. 2. von rechts) vor dem neuen Premium-Setter.

Seit fast 90 Jahren ist Birkan Drucktuchtechnik GmbH auf Fertigung und Vertrieb von Offset-Drucktüchern spezialisiert. Neueste Investition in ein weiteres, neues Unternehmenssegment ist eine Faserlaseranlage von Hell Gravure Systems, der Premium-Setter S1300. Er bildet nun das Herzstück des neu entstandenen Geschäftsbereichs Laserdirektgravur. 

Damit ist Birkan in der Lage, lasergravierte Druckformen für Hersteller von flexiblen Verpackungen, Etiketten oder Lackveredelungen anzubieten. Geschäftsführer Mathias Klein begründet den Schritt zu dieser Investition damit, dass man schon seit längerem nach einer Möglichkeit gesucht habe, in den Flexodruck einzusteigen, da man diesem langfristig größere Wachstumschancen einräume als dem Offsetdruck: „Als wir vor einem Jahr von den elastomeren Druckformen hörten, die Contitech gerade auf den Markt brachte, wussten wir, dass wir uns genau in diesem Bereich engagieren werden.“ Zwischen Birkan und dem Drucktuchhersteller Contitech habe zu diesem Zeitpunkt bereits eine langjährige Partnerschaft bestanden. Auch Vorstufen-Know-how sei durch die laufende Fertigung von Lackformen auf dem hauseigenen Plotter schon vorhanden gewesen.

Bereits auf der Drupa 2012 hatte Birkan dieses neue Produkt erstmals präsentiert. Die „Laserline“-Druckformen sollen hochauflösend bis 5.080 dpi sein und tiefenvariabel im Druckbild, kostengünstig in der Anwendung aufgrund der integrierten kompressiblen Schicht und umweltschonend wegen des lösemittelfreien, echt digitalen Produktionsprozesses.

Die Produktionsstätte in Eching am bayerischen Ammersee war in den letzten Jahren mehrmals vergrößert worden und beherbergt moderne Konfektionierungsanlagen.

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