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"Black Box Project" macht Station in Moskau

Siebte Box des Iggesund-Projekts thematisiert Urbanisierungsprozesse von Metropolen
 

Die siebte Box, die im Rahmen des "Black Box Projects" von Iggesund Paperboard entstanden ist, wurde vom schwedischen Fotografen und Filmemacher Jens Assur gefüllt.

Das "Black Box Project" des schwedischen Kartonherstellers Iggesund Paperboard hat am 6. Dezember 2012 im Flacon Club in Moskau Halt gemacht. Hier wurde wird eine neue Schachtel enthüllt, für deren Inhalt der schwedische Fotograf und Filmregisseur Jens Assur verantwortlich zeichnet. Bei seinem Beitrag nahm Assur die Migrations- und Urbanisierungsprozesse von Metropolen zum elementaren Thema.

Das "Black Box Project" von Iggesund Paperboard läuft nun bereits seit fast zwei Jahren, mit Ausstellungen in Städten wie Paris, London, Amsterdam, Hamburg, Mailand und New York. Für dieses Projekt hatte Iggesund eine Reihe bekannter internationaler Designer und Designunternehmen aufgefordert, eine schwarze Schachtel in einem bestimmten Format mit Inhalten zu füllen, die den Iggesund-Karton "Invercote" in irgendeiner Weise an seine Grenzen bringen. Bislang haben sich sechs Designer an dem Projekt beteiligt. Am 6. Dezember wurde im Flacon Club in Moskau eine neue Schachtel enthüllt, für deren Inhalt der schwedische Fotograf und Filmregisseur Jens Assur verantwortlich zeichnet.

Carlo Einarsson, Leiter der Abteilung Market Communications bei Iggesund Paperboard, erläutert, dass das "Black Box Project" keine Werbekampagne im herkömmlichen Sinne ist, bei der ein Kunde genaue Wünsche äußert und die Entstehung des Ergebnisses streng überwacht. Die teilnehmenden Designer genießen große Freiheiten. Die einzige Bedingung ist, mit "Invercote" zu arbeiten und etwas zu kreieren, das ihre eigene Unverwechselbarkeit und die Möglichkeiten von "Invercote" widerspiegelt.

 Der Künstler Jens Assur, der den aktuellen Beitrag zum "Black Box Project" beisteuerte, begann seine Karriere als Fotograf für die Tagespresse. In den neunziger Jahren war er der meistprämierte Fotojournalist Schwedens. Nach und nach zog er sich aus der Welt der Presse zurück und konzentrierte sich auf das Filmschaffen. Seine Filme wie The Last Dog in Rwanda  und Killing the Chickens to Scare the Monkeys  erhielten zahlreiche internationale Preise. Anfang 2012 wurde ihm als erstem Skandinavier der Sundance/NHK International Filmmaker Award verliehen, mit dem das Sundance Festival vielversprechende Filmemacher auszeichnet.

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