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"Black Box Project" von Iggesund macht Halt in Hamburg

Bisherige Ausstellungen in Paris, London, Amsterdam und New York

Zur Eröffnung der Ausstellung "The Black Box Project" in New York kamen fast 400 Besucher.

Demnächst wird das "Black Box Project" des schwedischen Kartonherstellers Iggesund Paperboard in Hamburg vorgestellt. Es soll am 15. November um den Beitrag des deutschen Designers Sebastian Onufszak ergänzt werden, dessen Beitrag im Rahmen einer Veranstaltung im Hamburger Museum Prototyp enthüllt wird.

Das "Black Box Project" von Iggesund Paperboard läuft bereits seit fast einem Jahr – mit Ausstellungen in Paris, London, Amsterdam und New York. Für dieses Projekt hatte der Kartonhersteller eine Reihe von internationalen Designern und Designagenturen aufgefordert, eine schwarze Schachtel in bestimmten Maßen mit Inhalten zu füllen, die in irgendeiner Weise die Funktionalität von "Invercote", dem Premiumprodukt des Unternehmens, auf die Probe stellen.

Laut Iggesund soll das "Black Box Project" jedoch keine Werbekampagne im herkömmlichen Sinne sein, bei der ein Kunde genaue Wünsche äußert und die Entstehung des Ergebnisses streng überwacht. Die Designer, die sich für eine Teilnahme an Iggesunds Projekt entschieden hätten, würden große Freiheiten genießen. Einzige Bedingung sei, mit Invercote zu arbeiten und etwas zu kreieren, das ihre eigene Unverwechselbarkeit und die Möglichkeiten von Invercote widerspiegelte.

Bisherige Aussteller

Einer der bisherigen Aussteller ist das niederländische Werbeunternehmen Van Heertum Design, das mit Begeisterung in mehr als 30 Farben und Lacken druckt und oft noch weitere Veredelungsschritte hinzufügt. Aus Paris kommt die Designagentur Landor, die demonstriert, wie Designer alle Grenzen überschreiten, die von ihren Kunden gezogen wurden. Brunazzi & Associati aus Turin gestalteten ein Überlebenspaket für Nudelliebhaber, in dem auch eine Pastazange und ein Sieb enthalten sind – beides natürlich aus Karton.

Marc Benhamou, ein Franzose mit Basis in New York, präsentiert sein Konzept von Schönheit in einer neuen Interpretation der 22 Karten der Großen Arkana aus dem Tarotdeck. Sebastian Onufszak möchte nun seinen eigenen Beitrag zu dieser Reihe der Herausforderungen hinzufügen. Im Mittelpunkt seines Konzepts soll die Idee eines geschlossenen Recycling-Kreislaufs stehen.

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