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Callas PDF Toolbox 9 ab sofort erhältlich

„Power Processing“ und Fokus auf Verpackungs- und Großformatdruck
 

Neu in Callas PDF Toolbox 9: Funktionen für den Großformatdruck (links) und das Erzeugen von Silhouetten (rechts).

Was lange währt, wird endlich gut: Callas Software (Berlin) bringt seine PDF Toolbox in der Version 9 auf den Markt – mit erweiterten Möglichkeiten beim Einsatz von Variablen. Weitere komplett neue Funktionen adressieren vor allem den Etiketten- und Verpackungsmarkt sowie den Großformatdruck. Außerdem unterstützt PDF Toolbox 9 CxF-Farbdaten in PDF-Dateien, bietet eine neue „Wireframe“-Ansicht und soll beim Zoomen benutzerfreundlicher sein.

Die Callas PDF Toolbox gilt heute als etabliertes Tool bei weitgehend automatisierten Preflight- und Korrekturprozessen, wird sogar vielfach als Werkzeug zur vollständigen Vorbereitung von Druckaufträgen genutzt.

Schmuckfarben in PDFs/CxF-basierte Workflows.
Eine Herausforderung in Prepress-Abläufen besteht in der Konvertierung bzw. dem Proofing von Sonderfarben in CMYK und im 7-Farbdruck. Durch das Speichern von CxF-Daten (Color Exchange Format) in der PDF-Datei können wesentlich bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn die Verarbeitungssysteme diese Informationen nutzen. Laut Callas erkennt PDF Toolbox 9, ob eine Datei CxF-Daten beinhaltet, stellt deren Inhalte dar und ermöglicht, beim Preflight zu überprüfen, ob CxF-Informationen vorhanden und konsistent sind. Darüber hinaus sollen CxF-Daten auch in PDFs eingebettet werden können.

Verbesserte Darstellung.
Für Kunden, die mit PDF Toolbox Desktop arbeiten, ist es wichtig, sich den exakten Inhalt von PDF-Dokumenten anzusehen und deren Struktur untersuchen zu können. Deshalb verfüge PDF Toolbox 9 über bessere Zoom-Funktionen und ermögliche, Dateien im neuen „Wireframe“-Modus darzustellen. 

Funktionen für den Großformatdruck.
Die Produkt-Vielfalt im Bereich LFP erfordert auch vielfältige Funktionen zur Auftragsvorbereitung. PDF Toolbox Desktop 9 beinhaltet dafür nun einen speziellen Großformatdruckbereich. Wie Callas mitteilt, können Anwender PDF-Dateien um leere Flächen oder Anschnitt vergrößern, Ösenmarkierungen einfügen und sehr großformatige Aufträge in kleinere, druckfähige Einheiten aufteilen (Kachelung). Außerdem soll es möglich sein, Druckformen zum Beispiel für Weiß oder Lack innerhalb der gesamten Datei oder auch nur in bestimmten Bereichen hinzuzufügen. Mit PDF Toolbox Server lassen sich alle diese Aufgaben automatisieren. Unternehmen, die die PDF-Toolbox-Technologie in ihre eigene Website integriert haben, können ihren Kunden sofort eine Vorschau auf das fertige Produkt ermöglichen oder einen online-basierten Freigabeprozess realisieren. 

Silhouetten.
Selbst PDF-Dateien, die alle Preflight-Prüfungen für den gewählten Druckprozess bestehen, sind nicht zwangsläufig verarbeitungsfähig. Es könnte zum Beispiel eine Weiß- oder Lackform oder eine Stanzlinie fehlen. In der Regel muss der Prepress-Bearbeiter hier manuell eingreifen. In PDF Toolbox 9 gibt es genau dafür die neue „Silhouetten“-Funktion, die beliebige Vektor- oder Bild-Elemente erkennen und zunächst in interne Silhouetten verwandeln können soll. Diese können bei Bedarf leicht vergrößert oder verkleinert und dann beispielsweise für eine zusätzliche Farbe, als Maske oder in anderer Weise verwendet werden. Auch das Invertieren sei möglich, so Callas, sodass zum Beispiel die Farbe Weiß überall dort hinzugefügt werde, wo keine Objekte auf der Seite vorhanden sind. Die Silhouetten-Technologie sei extrem flexibel konfigurierbar und auf Basis dieser ließen sich automatisiert neue Inhalte aus vorhandenem Material ableiten. Es handele sich also um eine Basis-Technologie – nicht nur für den Großformat-, Etiketten- und Verpackungsdruck. 

„Power Processing“ für dynamischere Workflows.
Mit PDF Toolbox 9 kann nun ein Prozessplan dynamisch über Variablen gesteuert werden, indem eine Variable als Prozessplanschritt konfiguriert wird. Variablen können nun aber auch Scripte enthalten – und zwar den Scriptstandard Javascript. Dadurch wird es laut Callas möglich, innerhalb von Variablen zu rechnen, Informationen aus der zu verarbeitenden PDF-Datei zu extrahieren und vieles mehr. Soll beispielsweise ein Namensbestandteil der PDF-Datei als Wert eines Barcodes platziert werden, so sei dies mit der integrierten Barcode-Engine und einer Variablen mit Javascript umgehend erledigt. Auch auf XMP-Metadaten könne zugegriffen werden, um zum Beispiel Informationen daraus im Bundsteg des PDF-Dokuments einzufügen.
Da sich Script-Variablen auch auf andere im Profil verwendete Variablen beziehen können, lassen sich nunmehr intelligente Profile erstellen: Im Großformatdruck beispielsweise könnten Anwender ein Profil kreieren, das den Betrachtungsabstand eines Auftrags als Eingabeinformation hat und dann Sollwerte zum Beispiel für Textgröße und Bildauflösung automatisch berechnet. 

Verfügbarkeit und Preise.
Callas PDF Toolbox ist ab sofort verfügbar:

  • PDF Toolbox Desktop für manuelle Verarbeitung als Plug-in für Adobe Acrobat oder eigenständig ist ab 499 Euro erhältlich. Der Preis für ein Upgrade von PDF Toolbox 8 beträgt 199 Euro. Ein Upgrade von PDF Toolbox 7 kostet 299 Euro.
  • PDF Toolbox Server, CLI und SDK für vollautomatische Verarbeitung und Integration in andere Lösungen ist ab 3.999 Euro verfügbar. Upgrades auf PDF Toolbox Server 9 sind im Support- und Wartungsvertrag enthalten.
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