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Fespa 2013: Canon präsentiert neue UV-Flachbettdrucker-Serie

Océ-Arizona-600-Serie soll die Arizona-550-Modelle ablösen

Canon wird auf der Fespa in London die neue UV-Flachbettdrucker-Serie Océ Arizona 600 präsentieren.

Canon hat eine neue UV-Flachbettdruckerserie angekündigt: Die Océ Arizona 600 soll die Océ-Arizona-550-Modelle ersetzen und verfügt über zahlreiche Neuerungen. So ist sie beispielsweise mit bis zu sechs unabhängigen Tintenkanälen ausgestattet, die es unter anderem erlauben, zusätzliche Cyan- und Magenta-Tinten (bekannt als CM²) oder Lack und weiße Tinte für mehr dekorative Elemente zu verwenden. Das neue Flachbettdrucksystem wird erstmals auf der Fespa (25. bis 29. Juni) in London zu sehen sein.

Die vier neuen Modelle der Océ-Arizona-Serie – die Océ Arizona 640 GT, Océ Arizona 640 XT, Océ Arizona 660 GT und die Océ Arizona 660 XT – sollen es dank des CM²-Konzepts Anwendern, die Standard-Grafikanwendungen drucken und einen sehr hohen Durchsatz benötigen, erlauben, einen „Produktionsmodus“ zu verwenden. Dieser liefere eine Homogenität der Druckergebnisse, die sich normalerweise nur bei Verwendung des „Qualitätsmodus” erreichen lasse. Mit CM² konfigurierte Drucksysteme bieten ebenfalls einen „Production-Squared-Druckmodus", der für eine gleichmäßige und hochwertige Druckausgabe bei Geschwindigkeiten von mehr als 46 m² pro Stunde sorgen soll und damit nahezu 25 Prozent schneller sei als im „Produktionsmodus”.

Zwei zusätzliche Tintenkanäle

Für diejenigen Druckdienstleister, die sich stärker auf Spezialanwendungen konzentrieren wollen, gibt es zwei weitere Konfigurationsmöglichkeiten für die zusätzlichen beiden Tintenkanäle: „Lack + Weiß” und „Doppelweiß”. „Lack + Weiß“ ermöglicht die Verwendung von weißer Tinte auf einer Vielzahl von Substraten – einschließlich Backlits. So lassen sich Qualitätsdrucke herstellen, mit denen Premiumpreise erzielt werden können. Lack kann entweder als Spotfarbe oder Flutfüllung für dekorative Elemente alleine verwendet werden oder er kann mit weißer Tinte kombiniert werden. Das schaffe besondere Anwendungsmöglichkeiten im Schilder- und Displaydruck oder bei Fine-Art-Anwendungen. „Doppelweiß“ verwendet beide zusätzlichen Kanäle für weiße Tinte (wenn kein Lack erforderlich ist), um die doppelte Opazität in einem einzigen Drucklauf zu erreichen. So lasse sich bei Druckaufträgen mit weißer Tinte auf nicht-weißen Medien oder Objekten eine höhere Produktivität erreichen. Besonders nützlich ist diese Funktion laut Hersteller beim Druck auf ungewöhnlichen Materialien oder bei industriellen Anwendungen.

Océ Arizona 600: Die einzelnen Modelle im Überblick

Das Modell Océ Arizona 640 verfügt über vier Kanäle und ist darauf ausgerichtet, mit dem Geschäft des Druckdienstleisters zu wachsen. Durch das Hinzufügen von zwei zusätzlichen Tintenkanälen lässt es sich jederzeit auf das Modell Océ Arizona 660 mit sechs Kanälen aufrüsten. Die Modelle der Océ-Arizona-600-GT-Serie verfügen über Standard-Tischformate von 1,25 x 2,5 m, während die Drucker der Océ-Arizona-600-XT-Serie Tische in Übergröße im Format von 2,5 x 3,05 m bieten. Beide Versionen können auf starren Materialien von bis zu 50,8 mm Stärke drucken. Für alle Modelle ist eine Rollenmaterialoption erhältlich, um auf flexiblen Medien von bis 2,2 m Breite zu drucken.

Alle Modelle arbeiten auf Basis der Oc-Variadot-Bildherstellungstechnologie und sollen mehrere neue Funktionen bieten:

  • Aktive Pixel-Platzierungskompensation: für eine hohe Schärfe, Dichte und Homogenität des Bildes über den gesamten Druckbereich – sowohl im Flachbettdruck als auch bei der Rollenmaterialoption
  • Einstellbare Vakuumzonen: die Vakuumzonen (sechs bei den GT- und sieben bei den XT-Modellen) sind auf die Standardgrößen der meisten starren Medien vorkonfiguriert, um die Notwendigkeit einer manuellen Maskierung zu minimieren und so den Arbeitsaufwand zu verringern
  • Betrieb im Stapelmodus: für die unbeaufsichtigte Produktion komplexer, mehrschichtiger Druckaufträge, um spezialisierte Druckergebnisse zu erzielen
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