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Canon auf der Viscom: Deutschlandpremiere der Océ Arizona 660 GT

Flachbettdrucksystem ist einen durchgängigen Workflow für die Verpackungsproduktion zu sehen
 

Canon stellt auf der Viscom in Düsseldorf erstmals seine Océ Arizona 660 GT in Deutschland vor.

Canon präsentiert auf der Viscom in Düsseldorf zum ersten Mal in Deutschland seinen neuen Flachbettdrucker Océ Arizona 660 GT. Das LFP-System ist vor Ort in einen durchgängigen Produktionsablauf für den Verpackungsdruck eingebunden, der Softwarelösungen für Verpackungsdesign, Vorverarbeitung und Nesting, Farbmanagement und Druck sowie die Nachverarbeitung umfasst.

Der Workflow auf dem Canon-Stand beginnt mit dem Verpackungsdesign. Mit "V-Pack" wird eine Lösung präsentiert, die Zugriff auf eine umfangreiche Musterbibliothek bieten und die einfache Kreation neuer Verpackungen ermöglichen soll. Präsentieren lassen sich die neuen Verpackungsideen durch den einfachen Datenaustausch mittels 3D-PDF, welche die Präsentation von vorläufigen Entwürfen am Bildschirm und via Internet bereits während der Konstruktion erlaubt.

Nach der Freigabe des Verpackungsdesigns sorgt "Pro-Cut-Prepress" für die Vorbereitung von Schneidemarken, Barcodes und Werkzeugzuordnungen. Die Software "Pro-Cut Nesting" soll die Druckvorbereitung noch weiter vereinfachen, indem sie die Aufträge nach ihrer tatsächlichen Form schachtelt und damit den Materialverbrauch senkt. Vorgeschnittenes Material werde so nicht mehr benötigt.

Angesteuert wird der Océ Arizona 660 GT über ein Onyx Thrive RIP. Die Onyx-Thrive-Druck-Workflow-Software verarbeitet unterschiedliche Datenformate und reproduziert die Kundendokumente auf vorhersehbare Weise, so der Hersteller. Das Flachbettdrucksystem druckt CMYK mit den neuen UV-härtenden Tinten IJC258. Die UV-Tinte haftet nach Angaben von Canon auf Kunststoffen wie u.a. Acryl, Dibond und Forex. Zwei weitere Druckbehälter sind mit weißer Tinte ausgestattet. Die Leistung des Flachbettdruckers liegen bei bis zu 60 m² pro Stunde. Von den neun Printern der Océ-Arizona-Serie ist er der Produktivste.

Eine Bürkle-Lackieranlage versieht am Canon-Stand die gedruckten Bögen mit einer UV-Lackschicht. Die Anlage ermöglicht den Auftrag von Primern, Grundierungen oder Schutzlacken für die vollflächige Veredelung digital bedruckter Medien im Durchlauf mit lösungsmittelfreien UV-Lacken und direkter Lackhärtung mittels UV-Strahlung von oben. Danach stellt das Océ-Pro-Cut-Nachverarbeitungssystem alle notwendigen Werkzeuge zum Schneiden und Rillen bereit. Océ Pro-Cut ist eine Komplettlösung, die Nachverarbeitungsschritte automatisieren und den Arbeitsablauf von der Druckvorstufe bis zur Nachverarbeitung optimieren soll. Die Lösung umfasst einen Schneidetisch von Zünd, ein Softwarepaket für die Druckvorstufe, zur Vorverarbeitung der Schneidedaten und Ansteuerung des Systems, sowie Beratung, Service und Support.

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