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Canon bringt Océ Colorado 1640 auf den Markt

Die Rolle-zu-Rolle-Maschine wird ab 55.000 Euro angeboten
 

Canon präsentiert das neuartige UVgel-Druckverfahren, das den Einsatz günstigerer Bedruckstoffe ermöglichen soll.

Nur zwei Wochen nach der neuen Océ Prostream bringt Canon nun die Océ Colorado 1640 auf den Markt. Die Rolle-zu-Rolle-Maschine wartet mit einigen interessanten Features auf. So kommt hier erstmals die UVgel-Technologie zum Einsatz. Das System bedruckt bis zu 159 qm in der Stunde. Der Kaufpreis beginnt bei 55.000 Euro.

Der Markt für großformatige Rolle-zu-Rolle-Anwendungen ist zweifellos ein Wachstumsmarkt. Der Dekorbereich, ob Wand- oder Fußbodenbeschriftungen, legt derzeit kräftig zu. Auch das Bedrucken von Textilien oder Backlits werden verstärkt nachgefragt. Auf Dienstleister in diesem Marktsegment zielt die neue Océ Colorado 1640 von Canon ab. Da Druckjobs immer schneller erledigt werden müssen, legten die Océ-Ingenieure Wert auf einen höheren Automatisierungsgrad Wert. Die Colorado kann automatisch zwischen zwei verschiedenen Substratrollen wählen. Aufgrund von optischen und elektronischen Überwachungsmodulen kann die Océ Colorado ohne Bedienpersonal produzieren. Die Maschine lässt sich natürlich auch in die bestehenden Workflow-Systeme wie Digital StoreFront, Enfocus Switch und Onyx Thrive einbinden. Interessant ist auch, dass sich die Colorado selbst reinigt.

Canon setzt bei der Colorado das neue UVgel-Druckverfahren ein. Die Druckqualität der Vierfarbmaschine ist überzeugend. Je nach Anforderung kann die Maschine in Geschwindigkeiten von 40 qm bis zu 159 qm produzieren. Die Colorado wurde für eine längere Lebensdauer konzipiert, weswegen stabile Materialien verbaut worden sind. Der Anwender erhält eine gut 700 kg schwere Maschine, was für dieses Marktsegment ungewöhnlich ist. Die maximale Druckbreite beträgt 64 Zoll, umgerechnet also 1,62 Meter.

Das UVgel-Druckverfahren lässt die Ink-Tropfen auf dem Substrat nicht ineinander verlaufen, sondern bringt jeden Tropfen mit klaren Konturen auf die Oberfläche. Erreicht wird dies durch die Konsistenz der Farbe sowie durch eine gleichmäßige Erwärmung des Substrats auf 28 Grad. Diese vergleichsweise niedrige Temperatur ermöglicht den Einsatz von günstigeren Bedruckstoffen. Direkt nach dem Druckvorgang wird die Farbe mit einer LED-UV-Einheit getrocknet. Insgesamt sollen die Betriebskosten der Colorado, die zu einem Verkaufspreis ab 55.000 Euro auf den Markt kommt, niedriger sein als bei vergleichbaren Drucksystemen.

Auf der Fachmesse Fespa in Hamburg wird Canon an seinem Stand zwei Océ Colorados im Betrieb zeigen.

Hier können Sie einen ersten Blick auf die neue Maschine werfen.

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